Die Vereidigung des neuen Stadtrats Johannes Manz sowie die Verabschiedung der im April 2020 ausgeschiedenen Gremiumsmitglieder einschließlich Bürgermeister Alfred Kolenda prägte die Kupferberger Ratssitzung am Dienstagabend in der Stadthalle.

Harald Will (UKW) war aus dem Stadtrat ausgeschieden, für ihn rückte Johannes Manz (UKW) in das Gremium nach. Bürgermeister Harald Michel (UKW) nahm ihm seinen Amtseid ab.

Einiges auf den Weg gebracht

Gemäß Vorschlag der Unabhängigen Kupferberger Wähler rückt Johannes Manz als reguläres Mitglied in den Stadtentwicklungs- und Bauausschuss sowie als Stellvertreter in den Stiftungsausschuss. Die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses wählten Dietmar Karger (UKW) zu ihrem Vorsitzenden.

Bei der Verabschiedung betonte Harald Michel, dass sein Vorgänger Alfred Kolenda die Sanierung des Rathauses und der Stadthalle sowie die Neunutzung der Schule auf den Weg gebracht habe. Auch Dritter Bürgermeister Marcus Ott (CSU) bedankte sich für Kolendas Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Volker Matysiak (SPD) und Zweiter Bürgermeister Werner Stapf (UKW) schauten auf Kolendas zielorientierte und bürgernahe Arbeit. "Mir hat's immer Spaß gemacht", gab Alfred Kolenda das Lob für die vorbildliche Arbeit im Stadtrat zurück.

Alfred Kolenda war 1990 bis 2014 Stadtrat, zunächst bis 1996 für die SPD danach für die UKW. Von 2014 bis 2015 übte er das Amt des Zweiten Bürgermeisters aus, von 2015 bis 2020 wirkte er als Bürgermeister.

Silvia Turbanisch (SPD) gehörte von 2002 bis 2020 dem Stadtrat an, Michael Hain (CSU/Freie Bürger) von 2014 bis 2020 und Stefan Kollerer (UKW) von 1996 bis 2020.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit nicht möglich, eine Feuerwehr-Dienstversammlung mit Kommandantenwahl durchzuführen. Nach Rücksprache erklärten sich Kommandant Michael Hain und dessen Stellvertreter Markus Teichert bereit, ihre Ämter bis zu einer Neuwahl fortzuführen.

Minus im Stiftungswald

Kenntnis nahm der Stadtrat vom Bauleitverfahren der Gemeinde Untersteinach bezüglich des "Solarparks Hummenbühl", man erhob keine Einwände. Försterin Carmen Hombach stellte den Jahresbetriebsplan 2021 für den Stiftungswald vor. Sie erklärte, dass im Vorjahr 2020 rund 600 Festmeter Holz eingeschlagen wurden, das Jahr habe mit einem kleinen Minus abgeschlossen. Heuer seien neben der Holzernte auch ein Grundstücksankauf sowie der Neubau eines Rückewegs vorgesehen.