Auf die bewährten Kräfte vertraut weiterhin die Jagdgenossenschaft Altdrossenfeld-Muckenreuth. Bei der Jahresversammlung in der Gaststätte Werner wurden nicht nur der seit 2013 bestehende Pachtvertrag mit dem Altenploser Otfrid Kolbe einstimmig langfristig verlängert, sondern auch das gesamte Vorstandsteam bestätigt.

An der Spitze steht erneut Jagdvorsteherin Angelika Masel-Pinkle aus Aichen, ihr Stellvertreter bleibt Karl-Heinz Gerlach aus Neudrossenfeld. Beisitzer sind Johann Hölzel und Helmut Eschenbacher. Als Schriftführerin fungiert Ute Moreth und als Kassenführer Peter Schuhmann.

Kolbe zeigte sich mit dem Wildbestand zufrieden. "Die Population bei den Feldhasen und dem Rehwild passt", sagte er. Die Wildschäden, so die erfreuliche Mitteilung für die Jagdgenossen, hätten sich in Grenzen gehalten, es sei schon mal schlimmer gewesen.

Zu schaffen mache der Straßenverkehr, jährlich würden bis zu zehn Rehe überfahren. Der Jagdpächter wollte zwar nicht klagen, "mich stört aber das Verhalten von manchen Spaziergängern, die ihre Hunde nicht anleinen". Das Ergebnis: Letztere schnüffeln die Rehkitze und Junghasen an, die danach von ihren Eltern verstoßen werden und qualvoll verenden.

Ebenso würden Mountainbiker und Jogger, besonders in den Morgen- und Abendstunden, für Unruhe im Revier sorgen und das Wild stören. Etwas mehr Rücksicht gegenüber den Tieren wünsche er sich. Kolbe: "Die Angesprochenen sollten auf den Wegen bleiben und die Natur mehr achten. Das ist mein aufrichtiger Appell." hw