Hermann Hildner von der Jagdgenossenschaft Ludwigschorgast hat am sogenannten Langgewend am Fuße der Fränkischen Linie eine Fläche nach dem Umpflügen zur Nutzung als Wildacker bereitgestellt. Nachdem die Landwirte Wolfgang und Alois Konrad ihre Bodenbearbeitungsgeräte zur Verfügung stellten, säte Jagdvorsitzender Hans Gabeli die spezielle Wildackermischung ein, die von Jagdpächter Wolfgang Sesselmann spendiert worden war. "Wildackerflächen dienen in futterarmen Zeiten wie beispielsweise im Winter dazu, dass das Wild genügend Äsung zur Verfügung hat. So kann man Wildverbiss zwar nicht verhindern, jedoch deutlich verringern", erklärt Jäger Hans Gabeli. In seiner Eigenschaft als Jagdvorsteher legt er großen Wert auf eine harmonische Zusammenarbeit zwischen den Jagdpächtern, Jägern und Landwirten. kpw