Die bundesweite interkulturelle Woche (IKW) vom 25. September bis einschließlich 3. Oktober dreht sich um das Motto "Zusammen leben - zusammen wachsen". Bereits seit 1975 wird das Projekt von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen unterstützt und getragen. In mehr als 550 Städten und Gemeinden werden rund 5000 Veranstaltungen ausgerichtet.

Auch in Herzogenaurach wird in Kooperation zwischen der Flüchtlingsbetreuung, der Stadtbücherei, dem Kaya-Partnerschaftsverein, dem katholische Frauenverbund, der Zubza-Hilfe Weisendorf, der Initiative "Herzo packt an!", dem Jugendhaus "Rabatz" und dem Generationen-Zentrum ein abwechslungsreiches Programm gestaltet. Musik, Tanz, Themenabende, Workshops, ein Ausflug und viele Informationen rund um das Thema "Migration und interkulturelle Arbeit" machen die Projektwoche kunterbunt und vielseitig.

Die Not in Flüchtlingslagern

Zu dem Programm zählt unter anderem ein Vortrag von Axel Grafmanns mit dem Titel "Wir können doch eh nichts tun? Von wegen!" am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im Jugendhaus "Rabatz". Axels Grafmanns, Geschäftsführer und Vorstand der Hilfsorganisation "Wir packen's an" wird von seiner Arbeit mit notleidenden Menschen in Flüchtlingslagern und der Nothilfe berichten. Diesen Sommer war Grafmanns auf Chios und bis vor kurzem auf Lesbos, um vor Ort zu unterstützen und sich mit lokalen Partnern zu koordinieren. Der Vortrag findet in Zusammenarbeit von "Herzo packt an!" und dem Jugendhaus "Rabatz" Herzogenaurach statt. Weitere Infos und Anmeldung unter www.herzogenaurach.feripro.de.

Ein Weltcafé in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach am Freitag, 2. Oktober, von 17 bis 21 Uhr lädt zum gemeinsamen Erzählen, Spielen und Begegnen ins Jugendhaus "Rabatz" ein. Bei dem parallelen Graffiti-Workshop (bereits ab 15 Uhr) können Jugendliche gemeinsam mit Geflüchteten eine Graffiti-Wand im Jugendhaus gestalten. Thematisch soll sich die Gestaltung der Wand mit Grund- und Menschenrechten auseinandersetzen, die das Fundament unserer Demokratie bilden.

Ausflug in den Erlebnispark

Zusätzlich findet ab 17 Uhr ein Upcycling-Workshop mit dem Team des Jugendhauses "Rabatz" und Thilo Schaufler ("Fridays for Future" Herzogenaurach) statt. Hier werden Tetrapaks zu stylischen Geldbeuteln, alte Schallplatten zu coolen Schüsseln und alte Dosen zu Tischlichtern. Infos und Anmeldung unter www.herzogenaurach.feripro.de.

Den Abschluss der IKW bildet ein Familienausflug in den Erlebnispark Schloss Thurn, organisiert durch den Fachbereich Kinder und Familien des Generationen-Zentrums am Samstag, 3. Oktober, von 9.30 bis circa 17 Uhr. Hier haben Groß und Klein die Möglichkeit, gemeinsam einen unvergesslichen Tag zu verbringen und Kontakte zu knüpfen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.herzogenaurach.feripro.de.

Die Organisatoren wünschen allen Teilnehmern eine schöne gemeinsame Zeit und viel Freude bei den unterschiedlichen Programmpunkten. Weitere Informationen zu weiteren Aktionen während der interkulturellen Woche gibt es auch unter www.interkulturellewoche.de. red