Zusätzlich zu der Druckversion soll das Gemeindeblatt von Motten auch digital abrufbar sein. Dies war in einer Bürgerversammlung im vergangenen Jahr angeregt worden. Nach Rücksprache mit dem Verlag sei dies über eine Zusatzfunktion möglich, berichtete 2. Bürgermeisterin Ute Becker (WG Motten), die der ersten Gemeinderatsitzung des Jahres vorstand.

Diese Zusatzfunktion koste die Gemeinde 178,50 Euro pro Jahr. Die Räte sprachen sich einstimmig dafür aus, das digitale Gemeindeblatt www.motten.de/gemeinde/gemeindeblaettchen/index.html zu ermöglichen. Ab sofort sind Mottener Nachrichten über einen Link auf der Mottener Homepage als ePaper und im pdf-Format zu lesen.

Brandschutzprüfung ist erfolgt

Dem Antrag der Mottener Feuerwehr auf Errichtung einer Zisterne, um die Löschwasserversorgung im Leimersfeld zu unterstützen, entsprach der Gemeinderat jedoch nicht. Erster Kommandant Andreas Möller erläuterte, dass die Feuerwehr nach den letzten beiden trockenen Sommern im Notfall auf das öffentliche Netz angewiesen sei. Zu vorhandenen Hydranten seien "große Wegstrecken" zu überbrücken. Wenn im Leimersfeld das neue Kindergartengebäude errichtet wird, könne eine Zisterne für zusätzliches Löschwasser ebenfalls gebaut werden. Zudem herrsche am außerhalb liegenden Kretzenhof Wassermangel.

Ute Becker verwies auf die bereits im Zuge der Planungen für den Kindergartenneubau durchgeführte Brandschutzprüfung, der zufolge die geforderten 204 bis 211 Kubikmeter pro Stunde gewährleistet seien. "Eine Zisterne ist eigentlich nicht notwendig".

Gemeinderat Alfons Erb (WG Motten) sah in dem Gebiet ebenfalls "Probleme mit Wasser", würde den Standort der Zisterne jedoch eher in Richtung Kretzenhof setzen. Die Feuerwehr hatte den Standort in ihrem Antrag nicht genauer benannt. Diese Diskussion müsse jedoch "separat betrachtet werden, da der Brandschutz beim Kindergarten gegeben ist", so Erb. Auch Ute Becker betonte, dass eine Diskussion um eine Löschwasserzisterne "nicht im Zusammenhang mit dem Kindergarten" zu sehen sei. Sie schlug vor, dem Antrag der Feuerwehr "derzeit nicht zu entsprechen. Die fachlich erforderliche Löschmenge wird erbracht". Ihrem Antrag folgten alle Räte.