Am vergangenen Montag traf sich Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) mit Vertretern des Ortsvereins Neuhaus und Gemeinderäten am Bankenpavillon in Neuhaus , um dessen künftige Nutzung zu besprechen. Auch Julia Firsching-Vay von der Gemeindeverwaltung war anwesend.

Nachdem bekannt geworden war, dass die Banken den Pavillon mit dem dortigen Geldautomaten auflösen, hat sich Bürgermeister Fischkal für den Erhalt des Pavillons ausgesprochen und darum gebeten, diesen stehen zu lassen – unter anderem auch, weil sich darin ein lebensrettender Defibrillator befindet.

Inzwischen wurden schon einige Ideen und Wünsche vorgebracht, wie man das Bauwerk künftig nutzen könnte. Mit den Vertreterinnen des Ortsvereins, Milena Eibert, Anna Burkhardt und Sandra Nitsch, diskutierten die Anwesenden über die künftige Nutzung des Häuschens. Viele Neuhauser wünschen sich einen „Selbstversorger-Pavillon“. Weitere Ideen waren ein Standort für einen Büchertausch, ein Infopoint, ein „Gute-Botschaften-Kästchen“, ein Tauschhäuschen, Foodsharing und ein Bierautomat bis hin zum Shisha-Automaten. Und auch die „Rosa Kuh“ mit regionalen, frischen Produkten wie Käse , Eier, Milch, Butter und mehr sollte nicht fehlen.

Gemeinde wartet auf Vorschläge

Ganz wichtig sei es jedoch, dass alle Ideen auch rechtlich umsetzbar sind und alle Vorgaben beachtet werden, war von Fischkal zu erfahren. Die Gemeinde wartet nun noch auf weitere Vorschläge aus der Neuhauser Bevölkerung. Wenn also jemand noch eine Idee zur Nutzung des Pavillons hat, soll er in der Gemeindeverwaltung, Telefonnummer 09195/9432-181, anrufen oder eine E-Mail an gemeinde@adelsdorf.de senden.

Sind alle Ideen eingegangen, setzt sich der Ortsverein in etwa drei Wochen mit Fischkal und Neuhauser Gemeinderäten zusammen, um zu prüfen, was machbar ist, und dann erfolgt ein Ranking. Für die Pflege der Anlage innen und außen seien die Direktvermarkter zuständig und der Ortsverein kontrolliere in regelmäßigen Abständen den Zustand des Pavillons. Die Feuerwehr ist weiterhin für die Wartung des Defibrillators zuständig, der auch außen am Pavillon angebracht werden könnte, falls der Platz innen gebraucht würde.

„Standort optimal“

Alle Teilnehmer des Treffens waren sich einig, dass der Standort optimal sei und sicherlich gut genutzt würde, denn er liege direkt an der Hauptstraße, und viele Neuhauser kämen hier täglich vorbei.

In der italienischen Partnergemeinde Uggiate Trevano gibt es übrigens bereits einen Automaten, der Milch, Käse , Joghurt , Butter und mehr zu jeder Tages- und Nachtzeit anbietet.