Der Fischereiverein Höchstadt hat zusammen mit seiner Biotop- und Artenschutzgruppe beim Fischzuchtbetrieb Gerstner in Obervolkach (Landkreis Kitzingen) vier Kilogramm Aalbrut gekauft. Die etwa 20 cm langen Fische waren dort in vier Behälter mit Wasser und Sauerstoff verpackt worden und wurden am Dienstag abgeholt.

Früher häufiger vertreten

Sofort nach dem Eintreffen in Höchstadt wurden die quicklebendigen Fische an vier Stellen in der Aisch zwischen der Greiendorfer Mühle und der Gremsdorfer Mühle eingesetzt.

Mit dieser Maßnahme besteht eine reelle Chance, dass die vom Aussterben bedrohten Aale wieder in der Aisch heranwachsen.

Der Aal war früher in der Aisch und in den zufließenden Bächen häufig vertreten. Spätestens nach dem großen Aalsterben 2005 war der Aal kaum mehr anzutreffen. Diese nicht gerade billige Besatzmaßnahme (über 500 Euro) konnte auch dank der Sponsorengelder für die Biotop- und Artenschutzgruppe vom Verein gestemmt werden. red