Unternehmen aus Hemhofen ausgezeichnet

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Landrat Alexander Tritthart (Mitte) überreicht die Urkunde des Umwelt- und Klimapakts an die Geschäftsführerin von Wartenfelser, Kathrin Gruber (4.v.l.). Mit auf dem Foto (v.r.): Alexander Westermann (Erster Bürgermeister Hemhofen), Maximilian Gai...
Landrat Alexander Tritthart (Mitte) überreicht die Urkunde des Umwelt- und Klimapakts an die Geschäftsführerin von Wartenfelser, Kathrin Gruber (4.v.l.) ...
Landrat Alexander Tritthart (Mitte) überreicht die Urkunde des Umwelt- und Klimapakts an die Geschäftsführerin von Wartenfelser, Kathrin Gruber (4.v.l.). Mit auf dem Foto (v.r.): Alexander Westermann (Erster Bürgermeister Hemhofen), Maximilian Gai...
K. Gruber

Die Firma Wartenfelser mit Sitz in Hemhofen engagiert sich seit vielen Jahren freiwillig für betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz . Nun wurde sie dafür ausgezeichnet: Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber , verlieh dem Unternehmen die Teilnahmeurkunde am Umwelt- und Klimapakt Bayern.

Landrat Alexander Tritthart überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines Unternehmensbesuchs an die Geschäftsführung . Mit der Urkunde werden Betriebe gewürdigt, die sich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.

„Die Wartenfelser GmbH zeigt eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Handeln Hand in Hand gehen können. Mit Investitionen in erneuerbare Energien, modernen Klimaschutzinstrumenten und ihrem langjährigen Engagement im Umwelt- und Klimapakt Bayern setzt das Unternehmen wichtige Impulse für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region“, betonte Landrat Tritthart bei der Übergabe.

Wartenfelser beschäftigt rund 100 Fachkräfte in den Bereichen Spritzguss und Formenbau und verfolgt konsequent eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Über eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der Betriebsgebäude erzeugt das Unternehmen mehr als 15 Prozent seines Strombedarfs selbst. Ergänzt wird dies durch ein Energiemonitoring-System sowie eine Software zur Berechnung des unternehmenseigenen CO₂-Fußabdrucks einschließlich eines Maßnahmenmanagements zur kontinuierlichen Verbesserung.

Neben dem ökologischen Engagement übernimmt das Unternehmen auch gesellschaftliche Verantwortung: In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Erlangen besteht seit vielen Jahren eine Inklusionsgruppe mit bis zu zwölf Mitarbeitenden, die aktiv in den Betriebsalltag eingebunden sind.

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern steht allen Unternehmen im Freistaat offen – unabhängig von Größe oder Branche –, sofern sie nachweislich zusätzlichen Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die Teilnahme gilt jeweils für drei Jahre und kann bei fortgesetztem Engagement verlängert werden. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt engagieren sich derzeit 17 Unternehmen mit insgesamt rund 12.000 Beschäftigten am Umwelt- und Klimapakt Bayern. Kathrin Gruber