Andreas Dorsch

Als Reaktion auf die Pandemie hat Bayern die Gemeinde­ordnung geändert. Stadt- und Gemeinderäte müssen bei Sitzungen jetzt nicht mehr unbedingt körperlich anwesend sein, sondern können auch per „Ton-Bild-Übertragung“ teilnehmen.

Am Montag, 19. April, um 18 Uhr werden die Höchstadter Räte aber noch einmal persönlich in der Aischtalhalle erscheinen müssen. Dann werden sie unter anderem darüber beraten, ob sie künftig die Änderung der Gemeinde­ordnung nutzen wollen.

Wie von der Verwaltung in der Sitzungs­vorlage mitgeteilt, wäre dafür eine Zweidrittelmehrheit im Stadt­rat notwendig.

Ob die Räte gar so weit gehen, dass sie – wie von der Jungen Union beantragt – die Sitzungen aufzeichnen und öffentlich übertragen lassen, wird am Montag entschieden. Die Videos über die Stadt­ratssitzung möchte die JU dann auf der Homepage der Stadt zugänglich machen.

Weitere Punkte sind am Montag der CSU-Antrag auf Corona-Schnell­tests vor Sitzungen des Stadt­rats und der Ausschüsse und die Stadt­entwicklung. Dabei geht es vor allem um ein integriertes Stadt­entwicklungskonzept und den Ausbau der Steinwegstraße. Hier soll ein Planungs­wettbewerb beschlossen und eine Jury festgelegt werden.