Weil in Adelsdorf die Nachfrage nach Bauplätzen groß ist, sei es auch gut, dass in der Gemeinde neue Baugebiete in Aisch und Neuhaus ausgewiesen werden sollen, wie die SPD Adelsdorf in einer Pressemeldung verlautbaren lässt. Für das geplante Baugebiet in Aisch ist ein Bebauungsplan erstellt worden, der zu Diskussionen und Einwänden der Anwohner führt. "Leider ist der Plan nur im Bauausschuss und nicht im Gemeinderat diskutiert und beschlossen worden. Eine umfassende Diskussion und bessere Einbeziehung der Bürger hätte viele Probleme verhindern können", schreibt die SPD und führt durch ihren Fraktionsvorsitzenden Norbert Lamm aus: "Wir als SPD sind nicht im Bauausschuss vertreten und konnten keine Anregungen und Verbesserungen einbringen. Wir haben uns aber den Bebauungsplan gründlich angesehen und unsere Anregungen jetzt im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit in das Verfahren eingebracht."

In ihrer Stellungnahme halten die SPD-Gemeinderäte schon die grundsätzliche Gestaltung mit zwei durchgehenden Straßen für nicht sinnvoll. Beispielhaft für eine gute Gliederung eines Baugebietes ist nach ihrer das vor mehr als 25 Jahren geplante Wohngebiet Sattelweg/Bachleite. Dort ist kein durchgängiger Autoverkehr möglich, das Gebiet weist zwei zentrale Plätze aus. Auch im neuen Baugebiet Aischtalring wäre eine solche Aufteilung vorteilhaft, erläutert Jörg Bubel: "Die Plätze sind waagerechte Ruhepunkte in den ansteigenden Straßen und Fußwegen, ein Fußweg verbindet den oberen und unteren Teil. Eine andere Möglichkeit wäre, in der Mitte einen zentralen Platz mit Spielplatz anzulegen."

Das Baugebiet ist ein Südhang am Rand des Aischtals. Diese sehr schöne Lage sollte sich in der Gestaltung widerspiegeln. Auch auf die angrenzende Bebauung sollte Rücksicht genommen werden. Das heißt, die Baufenster und die Größe der Häuser sollten den Hinterliegern noch eine Fernsicht und die Nutzung von Sonnenenergie ermöglichen.

Außerdem sei es wichtig, seniorengerechte Wohnungen zu bauen. Das geplante Baugebiet ohne jede Infrastruktur ist aber nach ihrer Ansicht nicht der geeignete Ort. red