Die Polizeiinspektion Herzogenaurach beteiligte sich an einer landesweiten Schwerpunktaktion zur Erhöhung der Sicherheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmer ,

insbesondere Radfahrer . Das berichtet Inspektionsleiter Wilhelm Wölfel.

Im Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ ist die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer , insbesondere Radfahrer , ein wichtiges Ziel. Die Polizeiinspektion Herzogenaurach führte deshalb zwei Schwerpunktkontrollen durch. Ziel war es, Radfahrer und auch Autofahrer auf gefährliche Verhaltensweisen aufmerksam zu machen, berichtet Wölfel.

Dazu zählen insbesondere die Nichtbenutzung von Radwegen , mangelnde Verkehrstüchtigkeit und die Ablenkung durch Mobiltelefone.

Unfallzahl ist stabil

Die Sanktionierung festgestellter Verstöße stand nicht im Mittelpunkt. Vielmehr war die Absicht, durch Aufklärung und Beratung Einsicht bei den Verkehrsteilnehmern zu erreichen. Alleine bei einer Kontrolle am Mittwoch wurden 71 Fahrzeuge kontrolliert, davon 38 Fahrradfahrer. Während die Beamten – neben einer Missachtung des Rotlichts – nur wenige Male darauf aufmerksam machen mussten, dass die Benutzung von Mobiltelefonen beim Fahren gefährlich ist, wurden mit 15 der 38 Radfahrer intensivere Gespräche geführt, da kein Helm getragen wurde oder die Radler auf Gehwegen unterwegs waren.

Im Bereit der PI Herzogenaurach liegt die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern stabil bei etwa 40 jährlich. red