Was am Dienstagabend auf der A 3 zunächst nach einem Pannenfahrzeug aussah, hat sich dann als Verkehrsunfall mit einem Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss entpuppt. Um 20.45 Uhr stellte eine Streife der Verkehrspolizei Erlangen im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Höchstadt-Ost ein Auto fest, das auf dem befestigten Bankett neben der Fahrbahn stand. Alleine im Wagen war ein 34-Jähriger aus dem Allgäu. Den beiden Polizeibeamten erklärte er, dass er nach einer Panne nicht mehr weiterkomme. Beim Gang um das Fahrzeug wurde allerdings festgestellt, dass das rechte Vorderrad fast komplett abgerissen war. Wenige 100 Meter vorher war die Außenschutzplanke beschädigt. Dies war dann auch der Grund der „ Panne “. Der Sachschaden liegt bei circa 7000 Euro. Einen Führerschein hatte der Fahrer nicht. Zudem wurden drogen- und alkoholtypische Ausfallerscheinungen festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab 0,72 Promille, und im Auto stand noch ein voller Kasten Bier. Auch der Konsum von Methadon und Betäubungsmitteln in den letzten Tagen räumte der Mann ein. Folge waren eine Blutentnahme und die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs . pol