Nachdem Norbert Engelmann mit seiner Seniorband zum erstmöglichen Termin Ende Mai wieder geprobt hatte, setzte er kürzlich den Probenbetrieb fort, diesmal mit dem Ersten Orchester , der Bläserphilharmonie. Über ein halbes Jahr lang waren Orchesterproben bedingt durch die Corona-Kontaktbeschränkungen nicht möglich gewesen. Mit Video-Aufnahmen sandte man zwischenzeitlich Lebenszeichen online in die Öffentlichkeit . Nun fand die erste Probe wieder in einem Innenraum statt, aus Platzgründen noch nicht im eigenen Vereinsheim, sondern in der Aula der Mittelschule.

Die Wiedersehensfreude war groß, denn viele der Musiker sahen sich nach dieser langen Zeit erstmals wieder. Gut 30 Jungmusiker fanden sich ein, gespannt und vorsichtig optimistisch: „Was bekommen wir noch hin?“

Die Probe verlief überraschend gut. Schon das gemeinsame Musizieren selbst bewirkte eine gute Stimmung beim Dirigenten und seinem Orchester . Es klangen fröhliche Stimmen aus der Probe: „ Musizieren ist wie Fahrradfahren – das verlernt man nicht.“ Mit selbstkritischer Ergänzung: „… nur manchmal fehlt etwas Luft.“ Aber dem wird jetzt mit regelmäßigem Training entgegengewirkt. Am Ende der Probe war man zuversichtlich: „Wir wären bereit für ein Konzert .“

Die Stadtjugendkapelle hofft und freut sich auf Auftritte in der Öffentlichkeit . Genauso wichtig ist es für den Musikverein , die Nachwuchsarbeit wieder aufzunehmen. Daher ergeht an alle interessierten Kinder und Erwachsenen die Frage, ob sie nicht auch bei der Stadtjugendkapelle anfangen wollen?

Weitere Informationen gibt es auf www.sjk-herzogenaurach.de. Fragen, zum Beispiel nach Schnupperstunden, können an die E-Mail-Adresse info@sjk-herzogenaurach.de oder telefonisch unter der Rufnummer 09132/60292 gestellt werden. red