Augen auf bei der Wahl des Hobbys. Gerade für Feuerwehrleute , die im Ehrenamt anderen Menschen helfen, gilt dieser Satz. Denn es ist kein leichter Job. In der Freizeit opfert man Zeit, um anderen Menschen zu helfen, diese aus der Not zu befreien, Dienst für die Allgemeinheit zu praktizieren. Diejenigen, die sich der Idee des Floriansjünger verschrieben haben, hatten die Augen ganz sicher auf bei der Entscheidung zur Feuerwehr zu gehen.

Doch das was 2020 und nun auch Anfang des Jahres auf dieses Hobby zugekommen ist, hat wohl keiner sehen können. Und glücklicherweise verschießen die Kameradinnen und Kameraden nicht ihre Augen, sondern setzen sich mit der ungewohnten Situation auseinander.

Was schnell vergessen wird, ist eine vermeintliche Nebensache, die momentan bei den fehlenden Übungen zu kurz kommt. Denn der Umgang mit den Einsatzmitteln, mit den Taktiken und den jeweiligen Unglücken ist eines. Da hilft Routine und Erfahrung definitiv weiter. Zu kurz kommt aber die Kameradschaft. Denn, um beim Bild des offenen Auges zu bleiben: Im Einsatz wird aufeinander geschaut. Die Helfer geben oftmals ihre Sicherheit, ihr Leben in die Hand der Kameradinnen und Kameraden. Das trifft die Atemschutzträger, das trifft die gegenseitige Achtsamkeit auf der Autobahn, das trifft die Mannschaft in vielen Situationen. Um diese Zusammengehörigkeit, diese Kameradschaft zu formen und zu erhalten, bräuchte es auch die Übungen. Daher hohen Respekt, dass die Feuerwehrler (Hauptberuflich und ehrenamtlich) in dieser schwierigen Zeit einen schwierigen Job ausüben. Mit offenen Augen...