Zur vermuteten Bevorzugung städtischer Mitarbeiter:

300 Fans wurden – vermutlich über die Stadtverwaltung Herzogenaurach – für persönliche Autogramme von Mitgliedern der Deutschen Fußball Nationalmannschaft ausgewählt. Ich finde es in Ordnung, wenn Kinder und Erwachsene der Lebenshilfe , der ortsansässigen Fußballvereine und Schulkinder ausgewählt wurden.

Mit Erstaunen musste ich aber lesen, dass auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung unter den „Auserwählten“ waren. Wenn Firmen etwas verlosen, steht immer im Kleingedruckten „Mitarbeiter sind ausgeschlossen“. Etwas mehr Zurückhaltung hätte ich hier von der Stadtverwaltung Herzogenaurach schon erwartet.

Sicherlich hätte sich ein Kind aus einer sozial benachteiligen Familie sehr über ein Autogramm, beispielsweise von Thomas Müller , gefreut. Das Gleiche hätte ich übrigens auch von Adidas und vor allem von DFB erwartet.

Leider ist sich jeder selbst der Nächste. Hauptsache, es geht mir gut und ich habe ein Autogramm von einem Fußballer, den man in einigen Jahren nicht mehr kennt.

Wolfgang Schoepe, Herzogenaurach