Höchstadts Kellerfest am Petersbecks

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Matthias Rehäußer (2. Vorsitzender), Carsten Constien, (1. Vorsitzender des Kellerbergvereins Höchstadt) und Bürgermeister Alexander Schulz mit der Bierkönigin Tanja Merkel.Manfred Welker
Matthias Rehäußer (2. Vorsitzender), Carsten Constien, (1. Vorsitzender des Kellerbergvereins Höchstadt) und Bürgermeister Alexander Schulz mit der Bierkönigin Tanja Merkel.Manfred Welker

Der „Bierbauch“ von Höchstadt war am ersten August-Wochenende von Freitag bis Sonntag Austragungsort für das Kellerfest.

Das Fest fand natürlich am Petersbeckskeller statt, der von den Mitgliedern des Kellerbergvereins betreut wird.

Am Freitag wurde mit dem Anböllern der Musketiere die Kellerbergkerwa eröffnet und die Seitz Bub‘n sorgten für die musikalische Umrahmung.

Bürgermeister Alexander Schulz benötigte nur zwei Schläge, um das erste Fass anzustechen, bis das Bier in die Krüge fließen konnte. Unterstützt wurde er von der Höchstadter Bierkönigin Tanja, die vor einem Jahr an diesem Ort ihr Amt übernommen hatte.

Zum Ausschank kam Bier der Brauerei Blauer Löwe. Wer wollte, konnte auch Wein wählen, für das leibliche Wohl sorgten an allen Tage „Pizza Pomodore“ und der „Brez“n Rudi“.

Am Samstag war das Baumaufstellen des Kerwabaums auf dem Kellerbergareal angesagt. Der Baum mit rund 14 Metern Höhe stammt aus einem Wald bei Höchstadt und wurde von Stefan Lorz mit einem Fendt Farmer 1, Baujahr 1960, nach Höchstadt gefahren.

Am Parkplatz beim Engelgarten war der Nachwuchs des Kellerbergvereins damit beschäftigt, die Krone mit Bändern in den fränkischen Farben rot und weiß zu schmücken. Schließlich kann man den Nachwuchs nicht früh genug an die Kerwatraditionen heranführen.

Im Anschluß wurde der Kerwabaum mit dem Fendt zum Kellerberg gefahren und dann mit vereinten Kräften unter dem Kommando von Bernd Brehm in die Senkrechte gebracht. Stefan Lorz hatte für den Baum extra einen neuen Halter konstruiert.

Als der Baum stand, stimmten alle das bekannte Kerwaslied an:

„Die Kerwa is kumma, die Kerwa is do, die Aldn die brumma, die Junga sen froh!“

Für die Unterhaltung der Besucher war gesorgt. Angeboten wurde Kegeln für jedermann und Kellerführungen auf Anfrage.

Am Samstag Abend wurden die Besucher mit Live Musik von „Golden Hearings“ unterhalten.

Der Sonntag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Für einen reichhaltigen Mittagstisch zeichnete die Brauerei Gasthof Zwanzger verantwortlich. Am Nachmittag kamen auch die Liebhaber von Kaffee und Kuchen auf ihre Kosten.