Zum europäischen Tag des Notrufs am heutigen 11. Februar erinnert das Bayerische Rote Kreuz daran, wie wichtig es ist, einen korrekten Notruf abzusetzen.

Der Notruf 112 ist die europaweit einheitliche Rufnummer für Rettungsdienst und Feuerwehr . "Wer diese Nummer kennt, kann im Ernstfall zur Lebensrettung beitragen und Schäden für Leib und Leben abwenden. Jeder von uns steht in der Verantwortung, im Ernstfall Hilfe zu leisten. Hilfe beginnt mit dem Notruf !", erklärt Rettungsdienst-Leiter Thomas Heideloff.

Beim Absetzen des Notrufs ist der Einsatzort die zunächst wichtigste Information. Deshalb macht man möglichst genaue Angaben über den Einsatzort: Ort, Straße, Hausnummer, Fabrikgebäude, Zufahrtswege, Stockwerk usw.. Gerade wenn der Anrufer nicht selbst vor Ort ist, muss die Einsatzstelle möglichst genau beschrieben werden.

Bei Smartphones wird der Standort des Anrufers oftmals automatisch übertragen. Dennoch sollte ein kurzer Abgleich mit der Leitstelle erfolgen. Denn bei Verbindungsproblemen/-störungen ist die Leitstelle mit dieser Information in der Lage, auf diesen Notfall zu reagieren und Hilfe zu mobilisieren.

Gezielte Nachfragen helfen

Alle weiteren relevanten Informationen werden vom geschulten Personal der Integrierten Leitstelle gezielt abgefragt. Der Anrufer sollte daher erst dann auflegen, wenn dort alle wichtigen Informationen vorliegen und das Gespräch von der Leitstelle beendet wurde.

Das BRK erinnert aber auch an die Bedeutung der Ersten Hilfe : "Die gesetzliche Pflicht zur Ersten Hilfe besteht auch trotz des Risikos einer Ansteckung, jedoch gibt es in der aktuellen Situation einige Besonderheiten", sagt DRK-Bundesarzt Dr. Peter Sefrin. Die leicht umsetzbaren Tippsdes Mediziners zur Ersten Hilfe in Zeiten der Corona-Pandemie sind auf https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/erste-hilfe-in-zeiten-von-corona/ zu finden. red