Die Klimaliste Erlangen hat mit Susanne Henig eine Kandidatin zur Bundestagswahl ( Wahlkreis Erlangen und Erlangen-Höchstadt) aufgestellt. Damit reagieren die Erlanger Klimaschützer nach eigener Angabe auf die Tatsache, dass bislang keine Partei auf Bundesebene ein Programm zur Einhaltung des 1,5-Grad-Limits vorgelegt hätte.

In Nürnberg aufgewachsen hat Susanne Henig die meiste Zeit ihres Lebens in der Metropolregion verbracht und setzt sich schon lange für Klimaschutz ein, auch indem sie versucht, ihren eigenen CO2 -Fußabdruck entsprechend zu verringern. Die 32-jährige Lehrerin ist Mutter zweier Kinder.

Auslöser für ihre Kandidatur war nach eigenen Angaben das desaströse „Klimapaket“ von Union und SPD 2019, welches mittlerweile auch vom Bundesverfassungsgericht als unzureichend abgelehnt wurde. Dazu führt die Direktkandidatin Susanne Henig aus: „Die Regierung hat nicht nur die Macht und die Verantwortung, ihre Wählerinnen und Wähler zu schützen, sondern auch für die folgenden Generationen die Lebensgrundlagen zu sichern.“

Alle für die Direktkandidatur notwendigen Unterstützungsunterschriften hat die Klimaliste Erlangen bereits zusammen. red