Erst hat er einen Verkehrsunfall verursacht, dann seinen Unfallgegner geschlagen und schließlich ist er auch noch weitergefahren: Auf dieses Verhalten des Fahrer eines Sattelzuges auf der A 3 weist die Verkehrspolizei in ihrem Pressebericht hin.

Der 54-Jährige befuhr demnach am Donnerstag um 21.20 Uhr den Parkplatz „Weißer Graben“ zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Nord und Erlangen-Tennenlohe in Fahrtrichtung Würzburg. Vermutlich auf der Suche nach einem Stellplatz touchierte er leicht einen bereits seit mehreren Stunden geparkten Sattelzug. Dessen 25-jähriger Fahrer bemerkte dies, konnte aber im Dunklen zunächst keinen Schaden feststellen.

Zur Sicherheit fotografierte er das Kennzeichen des Verursachers. Daraufhin ging dieser auf ihn los und verpasste im zwei Faustschläge, stieg wieder ein und fuhr weiter.

An der Rastanlage gestoppt

Im Rahmen der Fahndung konnte er an der Rastanlage Aurach-Nord mit seinem durch den Unfall leicht beschädigten Sattelzug von der Polizei angetroffen werden. Als Ursache für den Unfall und die Körperverletzung spielte sicher auch seine Alkoholisierung eine Rolle. Es wurde nämlich 1,4 Promille festgestellt. Folge war eine Blutentnahme, Hinterlegung einer Sicherheitsleistung, Unterbindung der Weiterfahrt und Einleitung eines Strafverfahrens. pol