Die Ökofest-Initiative lädt für Sonntag, 3. April, um 17 Uhr zu einem Benefizkonzert mit Michael Falter ein. Das Konzert findet in der evangelischen Kirche in Herzogenaurach , Von-Seckendorff-Straße 1, statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Diese sind für die Flüchtlingshilfe Herzogenaurach bestimmt. Bei der Veranstaltung gilt die 2G-Regel und das Tragen von Masken.

Michael Falter erzählt auf seiner Viola musikalisch die Geschichte der griechischen Göttin Leto, die auf der Flucht vor Hera aus einem See trinken will, doch von lykischen Bauern daran gehindert wird. Alles Bitten und Flehen der durstigen Göttin helfen nichts, die Bauern beschimpfen sie sogar und wirbeln den Schlamm im See auf, um ihr das Trinken unmöglich zu machen. Da gerät die meist sanftmütige Leto in Zorn und verwandelt die Bauern in Frösche. Zusätzlich zum Instrumental-Vortrag gibt es akustische Zuspielungen – Textcollagen, Interviews und Wasserklänge, die Letos Geschichte ins Heute projizieren.

Denn Letos Geschichte ist hoch aktuell, zuallererst das Thema Flucht und die Frage, wie politisch und gesellschaftlich damit umgegangen wird. Aber auch Wasser und dessen Verschmutzung spielen im Hinblick auf ökologische Fragen inhaltlich eine wichtige Rolle: Wie gehen wir mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde um? Wie sind sie verteilt? Was sind die Folgen?

Michael Falter (geboren 1988) ist freischaffender Musiker und Komponist. Viola studierte er an den Musikhochschulen in Weimar, Nürnberg, Würzburg und zuletzt an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er mit Auszeichnung abschloss.

2019 entstand das Projekt „Leto und die Sache mit dem Wasser“, das er in Herzogenaurach aufführt. red