0:7 — Pumas lassen sich auffressen

1 Min
Bestens aufgelegt: Jens Wartenfelser (links) erzielte drei Tore gegen den FC Herzogenaurach. Sportfoto Zink
Bestens aufgelegt: Jens Wartenfelser (links) erzielte drei Tore gegen den FC Herzogenaurach. Sportfoto Zink

Der FC Herzogenaurach hat am Samstag im Derby beim ATSV Erlangen eine regelrechte Packung kassiert. Der ATSV gewann die Partie in der Landesliga Nordost 7:0 (3:0). Co-Trainer Jochen Staniszewski, der den im Urlaub befindlichen Jan Gräßel vertrat, sagte: „Da hat wirklich nichts gepasst.“

Landesliga Nordost

ATSV Erlangen —

FC Herzogenaurach 7:0

Bereits wenige Sekunden nach dem Anpfiff begann der Erlanger Torereigen. Ein langer Ball leitete den Angriff ein. Zunächst konnte Torwart Christoph Bauer klären, Jens Wartenfelser erwischte den Abpraller und brachte den ATSV in Führung (1.). Auch Treffer Nummer zwei fiel früh. Jeffrey Stielke erhöhte per Kopfball nach einer Ecke in der 8. Minute auf 2:0.

„Dann haben wir eigentlich besser ins Spiel gefunden“ sagte Staniszewski. Trotzdem sei man immer einen Schritt zu spät gewesen. Kurz vor der Pause stellte Wartenfelser auf 3:0 (44.).

Es trifft nur der Gegner

Ziel der Pumas war es laut Staniszewski, die zweite Halbzeit so anzugehen, als stünde es 0:0. Vielleicht würde ein Tor ja eine Aufholjagd auslösen, so die Hoffnung. „Aber ehrlich gesagt war die zweite Halbzeit fast noch schlechter als die erste.“

Tore gab es weiterhin nur für den Gegner. Es trafen Burak Ölcer (49.) und erneut Wartenfelser (60.).

Staniszewski und sein Team fanden kein Rezept gegen den ATSV. Nachdem zuvor bereits Kevin Brütting (38., für Maximilian Hafenbrädl), Anton Ebersberger (46., für Patrick Schmidt) und Alexander Edel (57., für Kevin Rockwell) eingewechselt worden waren, probierte es Staniszewski in der 68. Minute mit einem Doppelwechsel: Szilard Dory kam für Julian Vierengel, Justin Duensing für Tobias Peetz. Duensing hatte auch die größte Chance für die Pumas, kam allein vor dem Tor zum Schuss, der jedoch darüber ging.

Noch zwei Gegentore

Auf der Gegenseite waren die Torschützen Wartenfelser, Stielke und Ölcer mittlerweile nicht mehr auf dem Feld. Statt ihnen schossen die eingewechselten Yasien Abu-Baci (84.) und Abdull Zacari (87.) die verbleibenden Tore.

Individuelle Fehler seien nicht nur in diesem Spiel hart bestraft worden, meinte Staniszewski. „Da bezahlen wir aktuell Lehrgeld.“

Die Pumas rutschten durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz hinter dem TSC Neuendettelsau. Der hat ebenfalls erst einen Punkt auf dem Konto. Nach den beiden englischen Wochen gibt es nun ein paar Tage Verschnaufpause. Am Sonntag, 15 Uhr, trifft der FC Herzogenaurach dann zuhause auf den FC Wendelstein.

Die Statistik zum Spiel

ATSV Erlangen: Agyekum — Kowalski, Drießlein (37. Bushaj), Ölcer (65. Zacari), Zuch, Gnerlich, Piller (46. Abu-Baji), Mihajlov, Stielke (61. Bali), Ünver, Wartenfelser (77. keine Angabe) / FC Herzogenaurach : Bauer - Richter, Bernreuther, Hafenbrädl (38. Brütting), Peetz (68. Dünsing), Rockwell (57. Edel), Schönfelder-Galasek, Kröniger, Vierengel (68. Dory), Atchane, Schmidt (46. Ebersberger) / Schiedsrichter: Lukas Pflaum / Zuschauer: 120 / Tore: 1:0 Wartenfelser (1.), 2:0 Stielke (7.), 3:0 Wartenfelser (44.), 4:0 Ölcer (49.), 5:0 Wartenfelser (60.), 6:0 Abu-Baji (84.), 7:0 Zacari (87.)