Christiane Reuther Das berühmte Bamberger Streichquartett mit Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Branko Kabadaic und Karlheinz Busch sowie herausragende Solisten aus den Reihen der Bamberger Symphoniker gestalten seit 1992 die illustre Konzertreihe der Oberschwappacher Schlosskonzerte. Umgeben vom Formenspiel des fränkischen Barocks werden im Spiegelsaal oder im Innenhof des Schlosses die Konzerte zu einem Ereignis für viele musikbegeisterte Menschen von nah und fern. Der Cellist Karlheinz Busch moderiert wie immer charmant und kenntnisreich. Julian Roth organisiert und leitet die Reihe von Beginn an. Er ist für alle Fragen offen und ein kompetenter Ansprechpartner.

Die neue Spielzeit bietet elf Konzerte und startet mit dem Herbstkonzert am 10. und 11. November. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Unter dem Motto "Herzensmusik" stellt sich zum ersten Mal die Harfenistin Ruth Rojahn-Leitz in Schloss Oberschwappach vor. Ihren ersten Musikunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren. Ihr Konzertfachdiplom erlangte sie an der Universität für Musik in Wien mit Auszeichnung. Bereits während des Studiums spielte sie in namhaften Orchestern, unter anderem im Radio-Sinfonie-Orchester Wien, in der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern. Seit 2003 ist sie Soloharfenistin der Hofer Symphoniker. Bei den Bamberger Symphonikern ist sie regelmäßig zu Gast. Kammermusik und solistische Konzerte führten sie nach St. Petersburg, Frankreich, in die Schweiz und nach Kanada. Im Herbstkonzert ist unter anderem das Harfenquintett in c-Moll von E.T.A. Hoffmann zu hören. Aber auch Stücke von Schubert, Hasselmans, Tschaikowski und Dvorak werden gespielt.

Die festlichen Neujahrskonzerte sind eine gute und beliebte Tradition, bei der Musik von der Wiener Klassik bis zum Wiener Walzer erklingt. Gespielt wird am 5. und 6. Januar 2019 jeweils ab 18 Uhr. Die Ländler, Polkas und Walzer von Schubert, Lanner und Strauß gehören längst zum Neujahrskonzert in Schloss Oberschwappach. Zum Bamberger Streichquartett gesellt sich hier Georg Kekeisen, der Solobassist der "Bamberger", dazu. Mit dem Schwung und der guten Laune der Musik aus Wien wird das beliebte Neujahrskonzert abgeschlossen.

Frühlingskonzerte

Die Frühlingskonzerte am 6. April ab 19 Uhr und am 7. April ab 18 Uhr stehen ganz im Zeichen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Ein musikalisches Feuerwerk mit Rhythmus, Feuer und Magie wird bei dem Barockfest entzündet. Es werden virtuose Kostbarkeiten zu hören sein mit Werken von Corelli, Vivaldi, Telemann, Bach und Händel. Die ukrainische Cembalistin Natalia Solotych gesellt sich hier dazu.

Das Sommerkonzert unter dem Motto "Es schallt die Trompete" findet am 2. Juni ab 19 Uhr im Innenhof des Schlosses statt. Bei ungünstiger Witterung wird in die Marienkirche von Zell am Ebersberg ausgewichen. Der Solo-Trompeter der Bamberger Symphoniker, Markus Mester, ist längst ein willkommener Gast in Schloss Oberschwappach.

Einen schönen Sommerabend im Innenhof mit dem Silberschall der Trompete zu erleben, gehört zu den Hochgefühlen der Musikfreunde. Populäre Werke aus Barock, Klassik und Romantik, dazu auch einige Standards des Jazz und Hits aus berühmten Filmen machen diese Serenade zu einem Ereignis.

"Wundervoller Mozart" heißt es am 14. Juli ab 19 Uhr im Innenhof des Schlosses. Auch hier wird bei ungünstiger Witterung in die Marienkirche von Zell am Ebersberg ausgewichen. Mit dem jungen Solo-Oboisten der Bamberger Symphoniker, Andrey Godik, stellt sich ein neuer Gast in Schloss Oberschwappach vor. Er ist 1989 in Moskau geboren. Seine musikalische Ausbildung führte ihn ans Tschaikowski-Konservatorium in Moskau. Eröffnet wird das Konzert mit der immer wieder gerne gehörten "Eine kleine Nachtmusik". In den vier Sätzen spiegeln sich pure Freude und Musizierlust, die sich auf Musiker und Hörer gleichermaßen überträgt.

Ausführliche Flyer zur Konzertreihe liegen bereit. Restkarten gibt es beim Organisator Julian Roth, der von Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 9 Uhr unter Ruf 09529/950562 oder per E-Mail an roth-julian@web.de zu erreichen ist.

Die Konzerte im Spiegelsaal am Sonntag ab 11 Uhr sind bereits ausverkauft.