Militär Improvisierte Schlafplätze und rauchende Lagerfeuer machen die Winternacht für die Reservistenkameradschaft Haßfurt zum Trainingslager – mit Herausforderungen.
Die Reservistenkameradschaft Haßfurt führte ihr Winterbiwak am Forsthaus „Eichenbühl“ bei Buch durch. Insgesamt zehn Männer nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt standen Kameradschaft, praktische Ausbildung im Gelände sowie der Austausch zu künftigen Vorhaben der Reservistenarbeit.
Zum Auftakt traf sich die Gruppe in der Hütte am Forsthaus. Dort erfolgten eine kurze Besprechung, die Einweisung und die Vorstellung des Veranstaltungsablaufs. Anschließend verlegte sich die Gruppe in den Wald zum vorgesehenen Biwakplatz. Vor Ort wurde der „Platz der Gruppe“ aufgebaut: Ein Wärmefeuer wurde eingerichtet, der Schlafplatz vorbereitet und eine robuste Sitzgelegenheit aus Baumstämmen rund um das Feuer geschaffen. In der abendlichen Runde am Feuer wurden neben organisatorischen Themen auch zukünftige Vorhaben der Reservistenkameradschaft besprochen. Zudem ging es um die Möglichkeiten der Reservistenarbeit – sowohl beordert als auch unbeordert – und wie Ausbildung und Engagement weiter ausgebaut werden können.
Mit Tampon, Asche und Reibung
Ein weiterer Teil des Abends stand im Zeichen von Feuer und Improvisation: Dabei wurde gezeigt und besprochen, wie sich mit einfachen Mitteln – beispielsweise Tampon, Asche und Reibung – ein Feuer entfachen lässt. Solche Methoden verdeutlichen, wie wichtig Grundlagenwissen und Kreativität im Gelände sind.
Für die Verpflegung war ebenfalls bestens gesorgt: Zum Abendessen gab es Schichtfleisch aus dem Dutch Oven mit Reis – ein Highlight am Wärmefeuer. Am nächsten Morgen stärkten sich die Teilnehmer beim Frühstück mit Rührei, Speck und Brötchen.
Nach dem Frühstück wurden der Biwakplatz vollständig zurückgebaut und das Gelände wieder ordnungsgemäß hergestellt. Damit endete ein gelungenes Winterbiwak, das Ausbildung, Verantwortung und Kameradschaft miteinander verband und die Teilnehmer motiviert in die kommenden Vorhaben blicken lässt. red