Die SPD Ebern hat interessierte Bürger der Stadt Ebern zu einem virtuellen "Spielplatzrat" eingeladen.

In der Onlinediskussion wurden unter der Moderation von SPD Ortsvereinsvorsitzenden Ecki Roeß die Eberner Spielplätze unter die Lupe genommen und genauer betrachtet.

Jeder kann sich einbringen

Dabei standen die Punkte Attraktivität, Nutzung und Standort im Blickpunkt der Teilnehmer. Ganz konkret ging es um eine Anforderung, die Bürgermeister Jürgen Hennemann zur Diskussion stellte: Ersatz für den Spielplatz in der Beethoven Straße zu finden, da dort am Berufsschulgelände Mehrfamilienhäuser entstehen sollen.

Anhand einer Präsentation verschaffte sich der Spielplatzrat eine Übersicht über die Anzahl an Spielplätzen in der Kernstadt und in den Stadtteilen.

Einige ausgewählte Spielplätze der Stadtteile Reutersbrunn, Unterpreppach und Vorbach wurden wegen ihrer Ausstattung und dem Einsatz der Bürger vor Ort besonders hervorgehoben. Bürgermeister Jürgen Hennemann ging auf die Qualität der Spielmöglichkeiten, aber auch die verschiedenen Freizeitangebote wie Skaterbahn, Bolzplätze, Boulebahnen, Kleinspielfelder, Trimm Dich Pfad, Freibad und Hallenbad ein und verwies dabei auf den Kostenaufwand von rund 100 000 Euro alleine für den Erhalt und die Betreuung der 24 Spielplätze.

Lobend berichtete Bürgermeister Hennemann vom großen Engagement und die Kreativität des Eberner Bauhofes bei der Betreuung und der Aufwertung der Spielplätze durch selbstgebaute Spielgeräte , wie das Piratenschiff im Ortsteil Unterpreppach oder das Spielhaus in Reutersbrunn, das mit den Familien vor Ort erstellt wurde.

Vroni Henneberger ging näher auf die kommende Auflösung des Spielplatzes an der Beethovenstraße unterhalb des neuen integrativen Kinderhauses Wunderland ein.

Ersatz für Beethovenstraße

Auf dem Areal sollen Wohneinheiten gebaut werden und darum muss der bestehende Spielplatz verlegt oder aufgelöst werden. Der Spielplatzrat erarbeitete, nach längerer Debatte, den Plan, den Spielplatz zum Teil auf die Rasenfläche gegenüber des Spielplatzes Beethovenstraße zu verlegen. Gewünscht wurden dabei auch noch Sitzmöglichkeiten für die Familien um gemütlich Brotzeiten machen, oder ein Schwätzchen abhalten zu können, währen die Kinder rumtollen. Ein weiterer Vorschlag, nämlich den kommenden "Seniorenspielplatz" am Wohnmobilstellplatz auch mit Kinderspielgeräten aufzuwerten, damit sich Alt und Jung gemeinsamen bewegen können, wurde an die mitwirkende SPD Stadträtin Irene Jungnickl weitergeleitet. Abgelehnt wurde seitens der Teilnehmer die Idee der Verlegung von Spielgeräten an den DFB-Bolzplatz an der Coburger Straße. Man wolle hier keine Konzentration, um die Anwohner vor Lärm zu schützen. Außerdem sprach sich der Spielplatzrat aufgrund fehlender Parkmöglichkeiten gegen diesen Standort aus.

SPD Vorsitzender Ecki Roeß versprach den Teilnehmern, die Vorschläge durch die Fraktion in den Stadtrat einzubringen.

Vroni Henneberger stellte in Aussicht, dass sich der Spielplatzrat das nächste Mal in der Siedlung Mannlehen trifft, um dort die Spielplätze anzuschauen. Man wolle über die Spielplatzsituation mit den Anwohner vor Ort diskutieren und Vorschläge für die Gestaltung und eine Prüfung der Notwendigkeit der bestehenden Spielplätze vornehmen. red