Der Hauptausschuss ist neu gewählt, die meisten Gruppen und Kreise sind wieder angelaufen, die Buchungen fürs nächste Jahr stimmen hoffnungsvoll und mit dem unteren Tagungsraum steht das erste Teilprojekt des geplanten Umbaus an. So gesehen könnte man mit Blick auf die Mitgliederversammlung des CVJM Altenstein am Freitag von einer gewissen Aufbruchsstimmung sprechen.

An der Spitze des Vereins steht künftig die bisherige Zweite Vorsitzende Erika Krell. Das Amt des Stellvertreters übernimmt David Brehm, dessen Posten als Kassenwart wiederum hat jetzt Simon Janson inne. Schriftführerin bleibt Kerstin Kaupert, Beisitzer sind Alfred Müller und Jutta Platsch.

Der langjährige Vorsitzende Wolfgang Kettler hatte sein Amt im März dieses Jahres niedergelegt und Erika Krell seitdem die Aufgaben bereits kommissarisch wahrgenommen. Im Anschluss an die Wahl dankte sie Kettler für sein Engagement.

Das Vereinsjahr 2020 „war geprägt von Corona und seinen Auswirkungen“, hatte Erika Krell in ihrem Rückblick zu Beginn der Versammlung angemerkt. Ein Lichtblick sei der Einsatz von Raphael Wilm von August 2020 bis Juli 2021 gewesen. „Er ist als Bufdi gekommen und als Freund gegangen“, sagte Krell. Aus der Betroffenheit über die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands heraus hatte der Hauptausschuss entschieden, dem CVJM Hagen mit einer Spende unter die Arme zu greifen. Dessen Räumlichkeiten waren überschwemmt worden.

Erfreut zeigte sich Krell über das Wiedererwachen der Gruppen und Kreise nach der Corona-Zwangspause. Nicht zuletzt das Frauenfrühstück und der Männerabend „sind seit September wieder super angelaufen“, sagte sie. Die Jungen Erwachsenen hatten sich außerdem in der Corona-Zeit virtuell per Skype getroffen.

Fast noch stärker als auf den Verein haben sich die Corona-Beschränkungen auf die Freizeit- und Tagungsstätte ausgewirkt. Allein die Zahl der Übernachtungen ging stark zurück, von etwa 14 000 bis 16 000 in den Jahren vor Corona auf gut 4000 im Jahr 2020 und voraussichtlich auch heuer. „Es fehlt zwei Jahre lang die Hauptsaison, von Ostern bis zu den Sommerferien“, sagte Hausleiter Jürgen Krell. Für nächstes Jahr „sieht es ganz gut aus“ mit den Buchungen. Dankbar zeigte er sich für die vielen Spenden und für die finanziellen Hilfen aus verschiedenen Töpfen.

Das Personal war notgedrungen in Kurzarbeit gewesen und hatte auch reduziert werden müssen. Inzwischen sind mehrere Stellen in der Hauswirtschaft wieder zu besetzen, zwei Teilzeitstellen und ein Minijob ab der kommenden Saison, die Lehrstelle ab September nächsten Jahres. Zum lange geplanten Umbau des Hauses berichtete Jürgen Krell über den Stand der Dinge. So soll die Erweiterung des unteren Tagungsraumes als Teilprojekt vorgezogen werden. Die Genehmigung liegt bereits vor. red