Schade, dass die Reihe der Moonlightkonzerte in der Marienkirche in Königsberg in diesem Jahr zu Ende gegangen ist. Denn im Rahmen der vier Konzerte wurden jeweils Orgelkonzerte auf höchstem Niveau geboten. Auch beim letzten Konzert erlebten die Zuhörer einen musikalischen Hörgenuss.

Diesmal war es Dekanatskantor Matthias Göttemann, der die Mühleisenorgel erklingen ließ und dabei nicht nur seine eigenen auf höchster Ebene anzusetzenden musikalischen Fähigkeiten als Organist unter Beweis stellte. Damit entlockte er der neuen Königin der Instrumente in dem großen Gotteshaus auch die tollsten Klangvariationen und -facetten wie unter anderem einen Dialog zwischen zwei Flöten in Johann Sebastian Bachs Concerto in a-Moll. Auch mit den anderen Kompositionen von Joseph Gabriel Rheinberger, Edward Elgar und Sigfrid Karg-Elert gelang es Göttemann, den Abend zu einem musikalischen Hochgenuss werden zu lassen.

Mitgebracht hatte Göttemann auch die Sängerinnen und Sänger der Kantorei Haßberge, die zusammen mit ihm an der Orgel mit Bachs „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ in den Abend einstimmten und mit einem Teil aus dem Requiem von Mozart auf ihre Aufführung in der Stadtpfarrkirche in Haßfurt am 13. November hinwiesen. Wiederum gingen die Besucher des Konzertes an diesem Abend von dem musikalischen Erlebnis tief erfüllt nach Hause. Viele davon äußerten die Hoffnung, dass die Moonlightkonzertreihe im kommenden Jahr eine Fortsetzung erfahren möge.