Trotz der Corona-Pandemie stehe der Verein gut da, sagte Vorsitzender Ralf Schoof bei der Hauptversammlung des SV 30 Hafenpreppach in der fast fertiggestellten Unterstellhalle am Hartplatz vor dem Sportheim. Das bestätigte auch Kassier Ulrich Schmitt, der einen äußerst erfreulichen Kassenbericht abgeben konnte. Durch Zuschüsse und Spenden für die Baumaßnahmen habe trotz Corona ein satter Gewinn eingefahren werden können, freute sich Schmitt. Schoof gab Auskunft über die besonderen Einnahmen und Ausgaben . So hatte Schriftführer Martin Schramm im Mai 2020 eine Corona-Soforthilfe beantragt, welche ohne Aufwand und sehr zügig gewährt und ausbezahlt worden sei. „Auch die beantragte Corona-Novemberhilfe fiel für unseren Verein recht üppig aus, da uns ja diesmal die Einnahmen aus der Kirchweih fehlten“, sagte Schoof. Er habe außerdem bei Sponsoren und Gönnern viele Spenden eingesammelt – und die Bandenwerbung bringe jährlich sichere Einnahmen.

Die ersten Baumaßnahmen „neue Platzbewässerung mit Zisternen“ und „ Sanierung der Heimdusche und Kabine“ konnten laut Schoof bereits abgerechnet werden. Der Verein habe jeweils einen 55-prozentigen Zuschuss vom Bayerischen Landessportverband erhalten.

Bei der Vorstandsneuwahl gingen die ersten Posten schnell und unkompliziert über die Bühne, beim Amt des 2. Vorsitzenden dauerte es aber etwas und es war einige Überzeugungsarbeit nötig, damit sich zwei Vereinsmitglieder bereit erklärten, sich den Posten zu teilen (siehe Kasten).

Ein sehr ausführlicher Infobrief über die wichtigsten Vorkommnisse im Jahr 2020 sei bereits an alle Mitglieder verschickt worden und sei auch auf der Internetseite www.sv1930-hafenpreppach.de zu sehen, sagte Schoof. Daher werde er jetzt nicht alles wiederholen. Er berichtete von zahlreichen Vorstandssitzungen, teilweise auch online. Viele weitere Sitzungen und Besprechungen haben es wegen der Baumaßnahmen und der Corona-Bestimmungen gegeben.

Ralf Schoof dankte „unserem Sportkameraden“ Simon Hafenecker für seine großen Verdienste um den SV 30 und beantragte eine Ernennung zum Ehrenmitglied, was von der Versammlung einstimmig und gerne beschlossen wurde. red