Am 1. September 2018 begann Dorothée Gimmler aus Hellingen ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Stadt Königsberg. Damit wagte Königsberg einen neuen Schritt, denn damit wurde seit Jahrzehnten wieder einmal der Versuch unternommen, eine Verwaltungsfachangestellte selbst auszubilden. Und dies glückte voll und ganz. Denn Bürgermeister Claus Bittenbrünn und die Ausbilderin, Stadtkämmerin Gabriele Blank, konnten Dorothée Gimmler nicht nur zu ihren mit hervorragenden Ergebnissen bestandenen Prüfungen gratulieren, sondern auch zu einer besonderen Auszeichnung. So erhielt Gimmler eine Urkunde der Regierung von Unterfranken , mit der eine besondere Anerkennung für den „hervorragenden Abschluss der Berufsschule “ bescheinigt wurde. Diese absolvierte sie mit der Gesamtnote 1,5. Die Gesamtnote 1,8 erreichte Gimmler in der Abschlussprüfung der Bayerischen Verwaltungsschule München.

„Kein Wunder!“, kommentierte Ausbilderin Gabriele Blank den Erfolg, „denn Dorothée hat immer großen Einsatz gezeigt. Ich war immer sehr zufrieden mit ihr und ihrem Engagement. Zudem passt sie hervorragend zum Rathausteam.“

Auch der Rathauschef fand lobende Worte für seine neue nun auf Dauer angestellte Verwaltungsfachkraft, die zukünftig im Hauptamt der Stadt tätig sein wird: „Dorothée ist sehr aufmerksam, zu allen freundlich und sehr aufnahme- und lernfähig.“ Gimmler selbst zeigte sich erfreut, die drei Jahre Ausbildung seien nicht immer leicht gewesen. Aber ans Aufgeben habe sie nie gedacht: „Wenn ich etwas anfange, dann ziehe ich es auch durch.“ Eventuell auftauchende Schwierigkeiten habe sie durch intensives Selbststudium überwunden.

Trotz des Lernens hat Dorothée Gimmler aber auf ihr Hobby nicht verzichtet. Sie spielt Fußball, nun nicht mehr beim SV Ostheim, sondern beim 1. FC Schweinfurt 05.

Bürgermeister Claus Bittenbrünn stellte zum Schluss der kleinen Ehrung noch einmal heraus, dass mit der Ausbildung und Übernahme von Dorothée Gimmler der Anfang gemacht worden sei, den Personalbedarf der Stadt Königsberg mit selbst ausgebildeten Fachkräften zu ergänzen. sn