Auch wenn Corona Präsenzveranstaltungen derzeit unmöglich macht, geht die gemeinsame Reihe mit Gesundheitsvorträgen, die die Haßberg-Kliniken in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS) Landkreis Haßberge seit vielen Jahren anbieten, im Frühjahr 2021 in eine weitere Runde. Von 1. März bis Ende Mai stehen sechs Termine mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie und Orthopädie auf dem Programm. Die Vorträge finden online im 14-tägigen Rhythmus jeweils an Montagen um 18 Uhr statt, wie das Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken gestern mitteilte.

"Aus erster Hand"

"Wir wollen den Menschen auch in diesen schwierigen Zeiten die Möglichkeit bieten, sich über das medizinische Spektrum, das unsere Krankenhäuser und die Medizinischen Versorgungszentren bieten, aus erster Hand zu informieren", erklärt Karin Kramer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit an den Haßberg-Kliniken. Mittels Videokonferenz kommen die Chef-, Ober- und Fachärzte direkt ins heimische Wohnzimmer, um im digitalen Kursraum der Volkshochschule über Themen aus dem Spektrum Unfallchirurgie und Orthopädie zu sprechen.

Die kostenlose Teilnahme ist nach Anmeldung über die Seite www.vhs-hassberge.de im Internet möglich. Alles, was man braucht, sind ein Computer , Tablet oder Smartphone, im Idealfall mit Mikrofon und Kamera, sowie eine stabile Internetverbindung .

Ihre Premiere feiern die digitalen Gesundheitsvorträge am Montag, 1. März, um 18 Uhr. Dr. Ronny Pfefferkorn, der Oberarzt in der Unfallchirurgie des Haßfurter Krankenhauses, referiert, wie gestern bereits angekündigt, über die "Möglichkeiten der Schulterchirurgie und -arthroskopie".

Die Wirbelsäule

Einen virtuellen Blick durchs Schlüsselloch gibt es dann am Montag, 15. März, um 18 Uhr. Dr. Steffen Amend, Chefarzt der Unfall- und orthopädischen Chirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken, befasst sich mit dem Thema "Wirbelsäulenchirurgie - Vieles geht minimalinvasiv". Im Mittelpunkt stehen dabei minimalinvasive und mikrochirurgische Therapieverfahren sowie Operationsmöglichkeiten im Bereich der Wirbelsäulen-Chirurgie, die es am Haßfurter Krankenhaus gibt, und die Vorteile der sogenannten Schlüsselloch-Eingriffe.

Welche therapeutischen Möglichkeiten es im Bereich Fußchirurgie an den Medizinischen Versorgungszentren (kurz MVZ) in Haßfurt , Hofheim und Eltmann gibt, beleuchten am Montag, 12. April, ab 18 Uhr die beiden Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie , Mohammad Wagd und Dr. Christian Schmidt . Thema wird dann unter anderem die Erkrankung "Hallux Valgus" sein. Die beiden Mediziner erläutern die Möglichkeiten einer konservativen Behandlung sowie von operativen Eingriffen.

Nach dem Fuß steht beim Termin am Montag, 26. April, um 18 Uhr die Hand im Mittelpunkt. Abdulrahman Sarkhoush widmet sich dem Thema "Symptome und Therapieoptionen in der Handchirurgie". Der Oberarzt in der Unfallchirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken ist ein Spezialist in diesem Bereich und erläutert die Diagnostik und Therapie bestimmter Krankheitsbilder, zum Beispiel des Karpaltunnelsyndroms oder des sogenannten schnellenden Fingers.

Die "Sportschulter"

Noch einmal um die Schulter geht es im ersten Mai-Vortrag. Er findet am Montag, 10. Mai, um 18 Uhr statt. Stefan Büttner, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im MVZ, befasst sich in seinem Vortrag mit der "Sportschulter und ihren Besonderheiten".

Sein Vortrag gibt einen Einblick in die medizinische Sportlerbetreuung - von den Besonderheiten in der Diagnostik über mögliche Therapieansätze bis zu Rehabilitations- und Präventionsmaßnahmen. Immer mit dem Ziel, den an der Schulter verletzten Sportler wieder "ready to play" zu machen.

Osteoporose

Im letzten Vortrag des Frühjahrs rückt am Montag, 31. Mai, um 18 Uhr Professor Dr. Erich Hartwig, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im MVZ, eine echte Volkskrankheit in den Mittelpunkt. Gut acht Millionen Menschen leiden in Deutschland an Osteoporose , die damit vor dem Herzinfarkt und dem Schlaganfall eine der am häufigsten auftretenden Krankheiten ist. Tendenz durch eine immer älter werdende Gesellschaft: eher steigend. Die Dunkelziffer an Erkrankungen dürfte noch deutlich höher liegen, da Osteoporose unerkannt bleibt und daher auch unzureichend behandelt wird. Neben der Diagnostik werden Wege zur Vorsorge vorgestellt. red