Konsequent hat der Gemeinderat gehandelt, als er den Tekturplan zur Errichtung eines Holzlagers für ein Hack-schnitzelwerk abgelehnt hat. Der Bauantrag selbst war in einer früheren Sitzung genehmigt worden, der Antragsteller hatte daraufhin bereits mit dem Bau begonnen.
Allerdings baute er das Holzlager derart groß, dass sich das Landratsamt einschaltete und den Bau stoppen ließ. Nun hat der Bauherr einen Tekturplan zur Genehmigung vorgelegt. Diesen wollte der Gemeinderat aber nachträglich nicht genehmigen.
Auch einen anderen Beschluss haben die Gemeinderäte wieder aufgehoben. Dieser Beschluss betraf die Sanierung und den Umbau des Kindergarten in Trailsdorf. Um das Vorhaben möglichst kostengünstig zu halten, wollte die Gemeinde einen "kleinen Architektenwettbewerb" durchführen. Es gab aber einige Architekten, die diesen Wettbewerb monierten und als nicht zulässig erachteten. Um regelkonform zu handeln, müsste Hallerndorf einen großen Wettbewerb abhalten.


Unter Denkmalschutz

Dies würde das ganze Verfahren allerdings verteuern. Deshalb entschied der Rat, den Beschluss wieder aufzuheben.
Einen Wettbewerb gibt es nicht mehr, stattdessen entschied die Gemeinde, das Architekturbüro Konopatzki & Edelhäußer aus Rothenburg ob der Tauber mit den Planungsarbeiten für den Kindergarten zu beauftragen. Der Kindergarten steht unter Denkmalschutz. Generalsaniert wird auch die Schule in Hallerndorf. Auch erhielt das Architekturbüro Konopatzki & Edelhäuser den entsprechenden Zuschlag. Bei der Schulsanierung ist die Gemeinde bislang mit den Vorplanungen beschäftigt. Sie will dabei herausfinden, was denn überhaupt alles saniert werden muss.


Geld für einen Teich

Über einen finanziellen Zuschuss der Gemeinde können sich der Fischereiverein Willerdorf / Haid e.V und der Sportverein FC Wacker Trailsdorf e.V. freuen. Der Fischereiverein möchte ein Grundstück, einen Fischweiher erwerben. 40 000 Euro kostet dieser.
Der Gemeinderat sagt dem Verein auf Grundlage ihrer Förderrichtlinien zehn Prozent der Investitionssumme - in der Summe also 4000 Euro - zu. Der Sportverein erhält für die Pflege der Rasenflächen einen Zuschuss in Höhe von 330 Euro.