Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert mit dem Bundesprogramm "KitaPlus" Kindertageseinrichtungen, damit Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren können. Derzeit erh...
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert mit dem Bundesprogramm "KitaPlus" Kindertageseinrichtungen, damit Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren können. Derzeit erhalten im Landkreis zwei Einrichtungen Förderungen durch das Bundesprogramm. Die neu eingerichtete Netzwerkstelle KitaPlus des Kreisjugendamts
Kulmbach befragt nun Eltern zur aktuellen Betreuungssituation ihrer Kinder.
Viele Eltern sind neben einer Kindertageseinrichtung auf zusätzliche Betreuungsangebote oder die Unterstützung der Großeltern angewiesen. Erst durch die ergänzende Kinderbetreuung können sie ihrer beruflichen Tätigkeit - insbesondere im Schichtdienst - nachgehen. Um Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen, fördert das Bundesprogramm "KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist" passgenaue, am Bedarf der Familien orientierte Betreuungsangebote. Im Rahmen des ersten Moduls des Bundesprogramms erproben seit Januar 2016 Einrichtungen und Tagespflegepersonen deutschlandweit Modelle zur Erweiterung der Öffnungszeiten.
Im Landkreis Kulmbach werden durch KitaPlus derzeit zwei Kindertageseinrichtungen gefördert, damit sie am Morgen früher öffnen und am Abend später schließen können. Die Gesamtstundenzahl der außerfamiliären Betreuung verändert sich dadurch allerdings nicht. Die Kinder sind lediglich zu anderen Zeiten in der Kindertageseinrichtung.
Das zweite Modul des Bundesprogramms zielt auf die Planung und Implementierung einer gemeinsamen, kommunalen Strategie ab. Es sollen weitere bedarfsgerechte Betreuungsangebote geschaffen und bewährte Modelle dauerhaft gefestigt werden. Der Landkreis Kulmbach richtete dafür Anfang dieses Jahres die einzige bayerische Netzwerkstelle KitaPlus im Kreisjugendamt ein, die ebenfalls durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Erziehungswissenschaftlerin Maarit Stierle koordiniert wird.
Noch bis zum 5. August werden diejenigen Eltern befragt, deren Kinder derzeit in einer Kindertageseinrichtung im Landkreis Kulmbach betreut werden. Der gemeldete Betreuungsbedarf und die Wünsche der Eltern fließen in die künftige Jugendhilfeplanung ein. red