Wo Fulda und Werra sich treffen und die Weser bilden, war der Rhönklub-Zweigverein Münnerstadt mit 33 Teilnehmern im Oktober nach coronabedingter 18-monatiger Verzögerung unterwegs und bezog für ein paar Tage in Friedrichswald nahe Rinteln Quartier.

Im hoteleigenen Bus wurde die Gruppe abgeholt und gebracht sowie zu den gewünschten Sehenswürdigkeiten und Führungen in der weiteren Umgebung begleitet.

Nach einem Stadtrundgang in

Rinteln und dem Blick ins Land auf der Schaumburg bezogen die Münnerstädter ihr Quartier.

Am Folgetag wurde bei strömenden Regen das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald besichtigt, wo leider die informative Bauhütte verschlossen war. Nach einer Stadtführung in Detmold wurden die Externsteine erkundet sowie im Einzelfall erklommen. Wer wollte, konnte das hauseigene Damwild besichtigen. Am Abend brachte ein Alleinunterhalter musikalisch in Stimmung und animierte zum Mitsingen mit Wunschliedern. Am nächsten Tag besichtigte die Gruppe das Schloss in Bückeburg, wo noch die Spuren der kurz zuvor stattgefundenen fürstlichen Hochzeit zu sehen waren. Auch der informative Gang in die dortige Reitschule mit Besichtigung einiger interessanter Pferderassen und angegliedertem Museum fand reges Interesse.

Mit dem Schiff auf der Weser

Nach einem Stadtrundgang erwartete die Reisegruppe eine Schifffahrt auf der Weser mit Schleusung in den Mittellandkanal. Auch ein kurzer Besuch des kaiserlichen Denkmals an der Porta Westfalica war danach zeitlich noch möglich. Nach einer kurzen Nacht galt es die Koffer und Taschen zu packen und im Bus zu verstauen. Der letzte Tag führte noch nach Hameln, wo eine Stadtführung den Reisenden die berühmte Rattenfängerstadt näherbrachte. Mit anschließender Stärkung ging es durch das bergische Land in die Heimat zurück.

Die Gruppe erlebte auf der Tour neben reichlich Informationen über die Region gepflegte Städte mit reichlich malerischem Fachwerk. Die häufigen Regenschauer konnten sie dabei leicht vergessen. red