Es war ein Gerücht, das den Eltern der jetzigen und künftigen Grundschulkinder in Hiltpoltstein Sorgen bereitet hat. Die Grundschule würde in zwei oder drei Jahren schließen, lautete das Gerücht. Schulamtsdirektor Ulrich Löhr betonte nun, dass alle Grundschulen im Landkreis erhalten bleiben.
Die Sorgen der Eltern kann er verstehen. "Wir wüssten, wenn eine Schule schließen müsste. Wir sind sicher, dass die kleinen Schulen im Landkreis nicht geschlossen werden. Kurze Beine, kurze Wege lautet das Motto der Staatsregierung, an das sie sich auch hält", beteuerte Löhr.
Hiltpoltsteins Bürgermeisterin Gisela Bauer wies in der Bürgerversammlung auf die Aussage der Bayerischen Regierung hin, Schulen ab 26 Kinder zu erhalten. Diese Aussage bestätigte und betonte auch Schulamtsdirektor Löhr. Im Landkreis Forchheim gibt es derzeit 30 Grundschulen. Auch die kleineren Schulen im Landkreis bleiben alle erhalten, so Löhr. Das wäre Hiltpoltstein mit über 40 Kindern, Pinzberg und Poxdorf mit je über 50 Kindern und selbst Unterleinleiter, die kleinste Schule im Landkreis mit knapp 40 Schülern, bleibt erhalten. map