"Münnerstadt 2040 - Gestalten Sie die Zukunft Ihrer Stadt und Stadtteile mit" - so hat Bürgermeister Michael Kastl (CSU) die erste Bürgerwerkstatt im Rahmen des Integrierten Städtischen Entwicklungskonzeptes (ISEK) und des Gemeindeentwicklungskonzeptes (GEK) überschrieben, die am Montag, 18. Oktober, von 19 bis 21.30 Uhr in der Mehrzweckhalle stattfindet. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Es gilt die 3G-plus-Regelung (geimpft, genesen oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden).

"Das ist der Schlüssel für die Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren", betont der Bürgermeister bei einem Pressegespräch. Das sei ein ganz wichtiger Termin. Der Stadtrat und die Verwaltung haben viel Vorarbeit geleistet. "Jetzt sind die Bürger an der Reihe", betont Michael Kastl."Wir werden versuchen, möglichst viele Bürger zu beteiligen."

Zusammen mit den Bürgern soll festgelegt werden, wo in den nächsten Jahren investiert werden soll, in der Stadt und den Stadtteilen. Dann werde ein Paket geschnürt und es gebe eine Priorisierung. "Wir legen uns gegenüber dem Fördermittelgeber fest, deswegen wird ja auch die Konzepterstellung selbst hoch gefördert."

Im Umkehrschluss bedeute das aber auch, dass Vorhaben, die jetzt nicht mit berücksichtigt werden, sich in den nächsten Jahren kaum umsetzen lassen werden. Dass ISEK und GEK für Stadt und Stadtteile gleichzeitig von einem Büro durchgeführt werden, sei sehr selten in Bayern. "Wir leben in einer Zeit, in der sich vieles wandelt und sich die Menschen und die Städte diesem Wandel stellen müssen - sei es der demographische Wandel, die fortschreitende Digitalisierung, die Energie und Mobilitätswende oder der Klimawandel", schreibt Michael Kastl in seiner Einladung.

Hinzu komme, dass sich alle wünschen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich auch zukünftig in Münnerstadt wohlfühlen, dass sie gerne hier wohnen bleiben und die Stadt sogar neue Einwohner gewinnen kann, weil es hier gute Einkaufsmöglichkeiten gibt, passende Arbeitsplätze, schöne Treffpunkte, erholsame Freizeitmöglichkeiten und ein lebenswertes und kulturell hochwertiges Stadtklima.

Um diesen Wandel sowohl in Münnerstadt selbst als auch in den Stadtteilen frühzeitig und gut zu gestalten habe sich die Stadt um Förderprogramme bemüht. Mit der Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, kurz ISEK, fördert die Städtebauförderung insbesondere die Kernstadt von Münnerstadt. Mit einem Gemeindeentwicklungskonzept, kurz GEK, fördert das Amt für ländliche Entwicklung die Verbesserung der Lebensverhältnisse in den Stadtteilen. Beide Konzepte werden gemeinsam mit der Verwaltung, dem Stadtrat und den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet.

"Die Bürgerinnen und Bürger, kennen ihre Stadt am besten. Sie leben und arbeiten hier, kennen die schönen und weniger schönen Orte, sie wissen was funktioniert und was nicht. Sie haben auch Visionen und Ideen, wie die Zukunft in ihrer Stadt und ihrem Stadtteil aussehen soll", so der Bürgermeister

Die Stadt möchten im Rahmen einer ersten Bürgerwerkstatt über "Münnerstadt 2040" ihre Sicht auf die Stadt erfahren. Wo liegen die Stärken, die Schwächen, welche Ziele und Ideen haben die Münnerstädter für die wichtigen Zukunftsthemen. "Wir informieren Sie auch gerne über die Städtebauförderung, das Planerteam steht für Ihre Fragen bereit."

Im Anschluss an die Bürgerwerkstatt startet eine projektbegleitende Online-Beteiligung für das gesamte Stadtgebiet. Diese virtuelle Plattform steht nach der Werkstatt für mehrere Wochen bereit, um Anregungen und konkrete Ideen in einer virtuellen Karte einzutragen. Der Bürgermeister und sein Team freuen sich auf eine rege Beteiligung und Mitarbeit.