Der Winter kam noch einmal zurück und so mancher Verkehrsteilnehmer musste festestellen, dass es besser gewesen wäre, die Winterreifen noch am Fahrzeug zu belassen. 18 Verkehrsunfälle verzeichnete die Coburger Polizeiinspektion am Dienstagmorgen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Es kam überwiegend zu Blechschäden. Einige Fahrzeugführer kamen von der schneeglatten Straße ab und fuhren gegen Verkehrszeichen oder rutschten gegen Hausmauern oder in den Straßengraben. Zwei Fahrzeuginsassen verletzten sich leicht, konnten aber nach ärztlicher Behandlung die Notaufnahme des Klinikums wieder verlassen. Zudem verzeichneten die Beamten im Coburger Stadtgebiet mehrere Auffahrunfälle vor Kreuzungen.

Glätte war die Hauptunfallursache. Als fatal erwies sich dabei, dass bei einigen Fahrzeugen, die an den Unfällen beteiligt waren, bereits die Sommerreifen aufgezogen waren. Den Sachschaden beziffert die Coburger Polizeiinspektion auf insgesamt mehr als 100 000 Euro. Mit dem Ende des morgendlichen Berufsverkehrs entspannte sich die Verkehrslage in Stadt- und Landkreis zusehends. red