Ein weiteres Jahr hat sich die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) am Patersberg bewährt. Zahlreiche Familien wurden über sie mit gesunden, ökologisch erzeugten Lebensmitteln wie Gemüse, Käse, Brot, Kartoffeln oder Milchprodukten versorgt.

Zudem ermöglichte der freie Zusammenschluss von Produzenten und Konsumenten eine faire Bezahlung und die Absicherung der Erzeuger und schuf etliche Arbeitsplätze und sogar zwei Ausbildungsplätze auf dem Land.

Jedes Solawi-Mitglied weiß, woher die Lebensmittel kommen und wie viele Ressourcen aufgrund der Einsparung langer Transportwege gespart werden.

Aufgrund der positiven praktischen und finanziellen Bilanzen bedurfte es wieder nur einer einzigen Bieterrunde, die dieses Mal online durchgeführt wurde. Dabei konnte jeder, der mitmachen wollte, angeben, welche monatliche Summe er für seinen Gemüse- und/oder Landwirtschaftsanteil aufbringen kann und will, an einem zuvor errechneten Richtwert orientiert.

Das Ergebnis der Bieterrunde zeigte, dass Planung und finanzielle Zusagen auch 2021 im gesunden Verhältnis stehen.

Ein landwirtschaftlicher Anteil umfasst eine bestimmte Milchmenge pro Woche, die in Form von Milchprodukten aus der eigenen Molkerei entnommen wird. Dazu gibt es dann pro Woche noch ein Brot, gebacken in der Hofbäckerei, kellergelagerte Kartoffeln sowie nach einer Schlachtung Fleischpakete vom Schwein und Rind. Schweine sind in Veitlahm natürliche Molkeverwerter.

Der gärtnerische Anteil besteht aus einer wöchentlichen Verteilung der Ernte und Lagerkulturen mit vielfältigem und saisonal typischem Gemüse. Die Menge variiert entsprechend der Jahreszeit. Alle Erzeugnisse des Hofes sind von Demeter zertifiziert.

In beiden Betriebsteilen sind für 2021 noch Anteile zu vergeben. Interessierte melden sich per E-Mail an die Adressen christian.jundt@patersberghof. de (Landwirtschaft oder wolle.waenke@patersberghof.de (Gärtnerei). red