Corona zum Trotz: die oberfränkischen Obst- und Gartenbauvereine sind zuversichtlich in das Jahr 2021 gestartet. In einer Reihe von "Gartengesprächen" soll es in den kommenden Monaten vor allem um das Thema Obst und Gemüse gehen. Das hat die Vorsitzende des Bezirksverbands für Gartenbau und Landespflege, MdL Gudrun Brendel-Fischer, erklärt. Hintergrund ist, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2021 zum Internationalen Jahr für Obst und Gemüse ausgerufen hat.

Der "Tag der offenen Gartentür" am letzten Juni-Wochenende konnte 2020 coronabedingt nicht stattfinden. Deshalb hatte der Bezirksverband unter Federführung der beiden stellvertretenden Vorsitzenden Birgit Wunderratsch und Jeannette Simon Tischer die Reihe "Gartengespräche" ins Leben gerufen. In kleinerem Kreis besuchen dabei Interessierte und Mitglieder der örtlichen Obst- und Gartenbauvereine einen beispielhaften Nutz- oder Ziergarten und lassen sich vom Inhaber Tipps und Informationen geben.

"Damit möchten wir begeisterte Gartenmenschen über ihre Beweggründe, ihre fachliche Entwicklung und ihre Träume zu Wort kommen lassen", so Brendel-Fischer. Ziel der Gartengespräche sei es, Menschen über ihre Leidenschaft zu verbinden.

Coronakonform besucht wurden drei Privatgarten in Altenplos, Großgarnstadt und Harsdorf sowie der Nutzgarten der Christusbruderschaft Selbitz. Um das Ganze festzuhalten, hat der Bezirksverband jetzt einen Sammelordner herausgegeben, in dem für jedes Gartengespräch eine eigene Heftung vorgesehen ist. Die ersten vier sind bereits in dem Ordner erhalten, der in den kommenden Tagen an alle Kreisverbände, Gartenfachberater und sonstige Interessierte verschickt werden soll. Die neue Publikation wird vom Bezirk Oberfranken finanziell gefördert.

Mehr Informationen unter www.ogv-oberfranken.de. red