Rauchentwicklung in einem Wohnhaus mit Personen in Gefahr. Das war die Alarmdurchsage, mit der die Leitstelle Bamberg am Mittwochabend um 18.20 Uhr die Feuerwehren Dürrbrunn, Unterleinleiter und die aus dem Landkreis Bamberg stammende Feuerwehr Heiligenstadt alarmierte.

Nach Eintreffen am Übungsobjekt und kurzer Erkundung stellte der Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr fest, dass es in einem Wohnhaus stark verraucht und Feuerschein in zwei Zimmern erkennbar ist. Deshalb ließ er sofort eine Wasserversorgung von einem nah gelegenen Hydranten aufbauen, die Brandbekämpfung von außen vornehmen und die Einsatzstelle ausleuchten. Die kurz darauf eintreffenden Feuerwehren aus Unterleinleiter und Heiligenstadt rüsteten sich währenddessen mit Atemschutz aus und übernahmen im Anschluss die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes.

Wärmebildkameras im Einsatz

Keine leichte Aufgabe, da im Haus durch den starken Rauch sehr schlechte Sicht herrschte. Deshalb waren hier ganz besonders die Wärmebildkameras der eingesetzten Trupps gefragt und dank ihnen konnte nach rund 25 Minuten gemeldet werden, dass alle vier Personen aus dem Gebäude gebracht wurden. Nach knapp einer Stunde wurde die Übung beendet und es ging ins Feuerwehrhaus Dürrbrunn, wo eine gemeinsame Nachbesprechung stattfand.

Geplant wurde die Übung von den beiden Kommandanten Dominik Schick und Thomas Glas sowie Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner. Diese zeigten sich zufrieden und dankten den eingesetzten Kräften für ihren Einsatz. Gleichzeitig kündigten sie bereits weitere gemeinsame Übungen an.