Einige Einwohner des Ortsteiles Buscheller warteten als Zuhörer bei der Gemeinderatssitzung auf die endgültige Entscheidung über die Neugestaltung ihrer Ortsdurchfahrt. Doch diese fiel nicht, obwohl sie als Tagesordnungspunkt vorgesehen war. Die Abstimmung wurde nämlich auf die nächste Sitzung verschoben. Sie wäre die Grundlage für die Einreichung des Zuwendungsantrages bei der Regierung von Oberfranken gewesen.

Dass die zu genehmigende Baumaßnahme immer noch nicht in trockenen Tüchern ist, lag an der Tatsache, wie Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG) wissen ließ, dass Kosten für die Einleitung von Oberflächenwasser der Fahrbahn in den Regenwasserkanal ebenfalls förderfähig sind, aber nicht miterfasst wurden. Deshalb muss der Bauentwurf in Verbindung mit dem Zuwendungsantrag noch um diese Kosten ergänzt werden und auch prüfbar sein. Aufgrund dessen werden sich die bisher genannten Kosten von rund einer Million Euro erhöhen, wobei als förderfähige Kosten 838 000 Euro genannt wurden.

Ehrenamtliche und Blutspender geehrt

Für ihr ehrenamtliches Engagement in ortsansässigen Vereinen wurden mit lobenden Worten des Bürgermeisters Rolf Schreiner, Hans Oppel und Rainer Wolniczak mit Urkunden und Präsenten ausgezeichnet. "Ihr habt viel für die Mitmenschen getan. Das ist in ermutigendes Signal", sagte das Gemeindeoberhaupt.

Auch Blutspender erfuhren eine Ehrung, so Bastian Heinlein für 25-maliges, Dirk Sonntag für 50-maliges und Bertram Schneider für 75-maliges Spenden.

Abgelehnt hat der Gemeinderat den Bau einer neuen BMX-Bahn im Auengrund durch Rückbau des Basketballplatzes und Entsorgung der Asphaltbefestigung. Die Erdaufschüttung mit Lehmboden und die Modellierung der Bahn ist vom Bauhof mit Hilfe der Jugendlichen geplant.

Sorgen bereiten dem Kämmerer Heiko Vogel die Gewerbesteuereinnahmen, wie er in seinem Zwischenbericht zum Haushalt 2021 wissen ließ. Trotzdem konnte die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt erhöht werden.

Zusammen mit Niederfüllbach und Ebersdorf sollen Überschwemmungsgebiete zum Hochwasserschutz am Füllbach ermittelt werden. Hier hakte allerdings Gemeinderat Dieter Pillmann (GfG) nach, der vorab eine Kostenermittlung als notwendig erachtete. dav