Gute Nachrichten gab es bei der Sitzung des Kultur- und Schulsenats am Dienstag auch von Anton Staudigl, Leiter der Berufsschule I. Die Einrichtung will sich für die Stadt Coburg um eine Teilnahme am Förderprogramm "Industrie 4.0" des bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst beteiligen.
Ziel des Ministeriums ist es, öffentliche Berufsschulen bei der Modifizierung ihrer technischen Ausstattung mit Blick auf Anlagen mit realen Industriestandards zu unterstützen. Damit sollen Fach- und Nachwuchskräfte möglichst praxisnah ausgebildet und auf die Anforderungen der "Industrie 4.0" vorbereitet werden.
An der Berufsschule I gibt es nach den Worten von Anton Staudigl dafür gute Bedingungen. "Bei uns werden jetzt schon Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker der Betriebstechnik ausgebildet, die im Berufskatalog des Staatsministeriums aufgeführt sind", erläuterte er. Außerdem existiere auch schon eine Technikerschule. Ein modules Lernsystem, die Anschaffung neuer Betriebsmittel und bauliche Maßnahmen seien geplant. Mit der Teilnahme am Programm "Industrie 4.0" würde all das gefördert. ren