Die Gemeinde Frensdorf denkt daran, ihre Straßenleuchten auf LED-Technik umzustellen. Im Anschluss an die letzte Sitzung dieses Jahres besichtigten die Gemeinderäte deshalb die Musteranlage des Bayernwerks in Bamberg.
Mit Kosten von 470 000 Euro sei zu rechnen, sofern alle 968 Straßenlaternen im gesamten Gemeindegebiet umgerüstet werden, informierte Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL). In den jüngsten Baugebieten sei diese Technik bereits vorhanden. Pro Jahr könnten durch die LED-Leuchten 260 000 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Im Gemeindehaushalt würde sich das mit einer Ersparnis von 52 000 Euro niederschlagen. Das bedeute, dass sich die Umrüstung in neun Jahren amortisiert habe. Für die Umwelt wäre es ohnehin ein Gewinn: 157 Tonnen CO2 könnten dadurch eingespart werden. Vorteil der neuen Technik sei, dass man die neuen LED-Laternen "dimmen" könne.
Auf einmal kann die Gemeinde Frensdorf diesen finanziellen Kraftakt natürlich nicht stemmen. Als Hausaufgabe gab Kötzner den Räten mit auf den Weg, sich Gedanken zu machen, wie viel Geld jährlich für diesen Zweck in den Haushalt eingeplant werden soll.