Ungefähr 1000 Euro schenkt die Delegation aus Le Perreux, Forchheims Partnerstadt in Frankreich, dem sozialpsychiatrischen Dienst "Die Insel". Das ist der Erlös aus dem Champagnerverkauf, den die Delegation in der Gherla-Bude auf dem Weihnachtsmarkt am vierten Adventswochenende feilgeboten hat.
Die "Insel" ist eine Beratungs- und Begegnungsstätte für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige. Mit der Spende soll das Projekt "Bouldern erleben - sich selbst erleben" unterstützt werden.
Die Leiterin des sozialpsychiatrischen Dienstes, Irmgard Pees, konkretisiert: "Zwei unserer Psychatriekrankenpfleger haben eine Zusatzqualifikation, um psychisch erkrankten Menschen das Bouldern in der Dechsendorfer Boulderhalle nahezubringen. Dabei lernen die Kranken, die Angst zu überwinden und erfahren ein positives Körpergefühl." Geplant ist eine fünfstündige Veranstaltung mit fünf bis maximal zehn Teilnehmern.
Alain Duhamel, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees auf französischer Seite, der 1979 als Zweiter Bürgermeister von Le Perreux für die Städtepartnerschaft zuständig war, kommt bereits seit 28 Jahren auf den Forchheimer Weihnachtsmarkt. Nur ein einziges Mal ist der Delikatessenstand ausgefallen, weil man überlegte, ihn nur alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. "Die Städtepartnerschaft bereitet mir Freude, viele meiner Freundschaften gründen darauf", erläutert Duhamel. Er hebt die vielen Aktivitäten der Sportvereine hervor sowie die gemeinsamen Musik- und Theaterveranstaltungen und Ausstellungen.
Im kommenden Jahr steht ein Besuch von Forchheimer Sportvereinen in Le Perreux an. Der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Stefan Schick, lädt die Forchheimer Sportvereine zur Teilnahme ein: Radler, Schützen und Volleyballer nehmen voraussichtlich teil. Ein Termin für die Vereinsreise ist noch nicht vorgegeben. red