In einer Gemeinschaftsaktion haben Martin Kreisel, Ranger vom Naturpark Fränkische Schweiz, und Birgit Elitzer-Böhner, Biodiversitätsberaterin an der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Bayreuth, Nistkästen für den „Punker“ unter den heimischen Brutvögeln – den Wiedehopf – aufgestellt.

Der mit seiner „Irokesenfrisur“ sowie seinem weithin vernehmbaren hupenden Ruf sehr auffällige, aber im Bestand gefährdete „Vogel des Jahres 2022“ kommt vor allem in wärmegetönten Lagen wie dem Rheintal und Brandenburg vor, breitet sich aber in Folge des Klimawandels aus – sofern geeignete Lebensräume mit Brutmöglichkeiten und Nahrung vorhanden sind.

So wurden im Gebiet der Stadt Pottenstein und der Gemeinde Ahorntal im Umfeld von vom Wanderschäfer benutzten Halbtrockenrasen und extensiv genutzten Streuobstwiesen die von Martin Kreisel gebauten Nistgelegenheiten angebracht. Hier kann der aus seinen afrikanischen Winterquartieren zurückkehrende Zugvogel Quartier beziehen und sich von Grillen, Käfern und Eidechsen ernähren. red