Auch nach den neuesten Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung vom Dienstag dieser Woche zu den noch einmal verschärften Corona-Schutzmaßnahmen lassen sich die Gößweinsteiner Narren ihren Spaß am Samstag, 13. November, nicht verderben. Nach einer Krisensitzung des Vorstands der Faschingsgesellschaft Narrenkübel Schwarz-Weiß steht fest, dass der Rathaussturm und somit die Machtübernahme der Narren wie geplant am Samstag kurz vor 20 Uhr vor dem Gößweinsteiner Rathaus stattfinden wird.

Die Aktiven der Faschingsgesellschaft treffen sich zuvor unter strikter Einhaltung der 2G-Regel, die auch scharf kontrolliert werden soll, im Pfarrzentrum am Kreuzberg. Dort finden einige Tanzeinlagen der Garden statt, bis der Narrentross um 19.30 Uhr mit einem kleinen Festzug in Richtung Rathaus aufbricht, um dieses zu stürmen.

Narrenkübel-Sprecher Bernhard Bauernschmidt teilte auf Anfrage mit, das die Schlüsselübergabe durch die beiden Vizebürgermeister Georg Bauernschmidt ( SPD ) und Manfred Hänchen ( CSU ) vor dem Rathaus im Freien stattfinden wird. Danach geht es wieder zurück ins Pfarrzentrum wo die Inthronisation des neuen Prinzenpaares stattfinden wird.

Wie Bauernschmidt betont, wurde alles mit dem Landratsamt abgesprochen. Im Freien gibt es so gut wie keine Beschränkungen, nur in Innenräumen muss die 2G-Regel exakt eingehalten werden. Es haben also nur Geimpfte oder Genesene Zutritt in das Pfarrzentrum. Jugendliche Vereinsmitglieder ab 12 Jahren, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen in den Garden mittanzen, weil es sich dabei um Mannschaftssport handelt. Diese Übergangsregelung gilt vorerst bis 31. Dezember, so Bauernschmidt.

Kein externes Publikum

Der Verein hat für den Zutritt in das Pfarrzentrum extra Bändchen machen lassen, um die 2G-Regel besser kontrollieren zu können. Ohne dieses Bändchen kommt keiner rein. Es ist zwar eine öffentliche Veranstaltung, allerdings wird es kein externes Publikum geben.