Einsatzkräfte simulieren Gefahrenlagen unter realen Bedingungen

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Alle Hände voll zu tun haben die Rettungskräfte bei dem simulierten Katastrophenfall in Hohenschwärz.
Alle Hände voll zu tun haben die Rettungskräfte bei dem simulierten Katastrophenfall in Hohenschwärz.
FFW Thuisbrunn

Alle Fachbereiche der Feuerwehr haben im Rahmen einer mehrstündigen Ausbildung den 24. Ausbildungstag durchgeführt. Geübt wurden zahlreiche reale Einsatzübungen mit Unterstützung des Rettungsdienstes, um im Ernstfall Menschen in Not schnell und reibungslos helfen zu können.

Die jungen Atemschutzgeräteträger, die Führung und auch die erfahrenen Kräfte sollten so in mehreren Einsatzsituationen bestmöglich unter realen Bedingungen für den Ernstfall vorbereitet werden.

Die erste Übung führte zu einer hilflosen Person in Hohenschwärz . Der durch die Leitstelle zuerst alarmierte Rettungswagen bestätigte den Brand einer landwirtschaftlichen Scheune im Ortskern. Mehrere Atemschutztrupps leiteten eine sofortige Menschenrettung ein, da sich eine unklare Anzahl an Kindern in der Scheune befand. Ein simulierter technischer Defekt der Pumpe des Löschgruppenfahrzeugs machte den Aufbau einer Löschwasserversorgung mit dem Gerätewagen und dem Rollcontainer „TS“ nötig.

Der Einsatzleiter Rettungsdienst koordinierte die Übergabe der geretteten Personen an die Rettungswagen. Alle Beteiligten nahmen an einer ausführlichen Nachbesprechung teil. Während der Aufräumarbeiten ereilte die Einsatzkräfte eine Alarmierung durch die Übungsleitstelle.

Alle Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst rückten nach Walkersbrunn aus. Dort gab es eine starke Rauchentwicklung und Hilferufe aus der Lagerhalle eines Unternehmens. Eine Maschine war in Brand geraden und das Feuer breitete sich auf zwei Etagen aus.

Die Feuerwehren führten mit zahlreichen Atemschutztrupps einen massiven Innenangriff durch. Alle Verletzten, die sehr realistisch geschminkt waren, wurden an einer Verletztensammelstelle dem Rettungsdienst übergeben. Dieser versorgte sie und brachte sie in ein simuliertes Krankenhaus. Nach Aufrüsten der Einsatzbereitschaft erfolgte eine weitere Anforderung, weil zwischen Thuisbrunn und Hohenschwärz ein Auto gegen eine Lagerhalle gefahren war.

Aus dem Motorraum stieg starker Rauch auf. Der Rettungsdienst , welcher zuerst am Unfallort war, bestätigte die Lage. Die Flammen hatten bereits auf die Lagerhalle übergegriffen und mehrere Personen galten als vermisst. Nach der Brandbekämpfung und dem Absuchen der Lagerhalle wurden immer noch weitere Personen vermisst. Suchmannschaften leuchteten das Areal großräumig aus. Schließlich fanden die Einsatzkräfte die Verletzten im Wald.

Ein gemeinsames Essen rundete den langen Ausbildungstag ab. Beteiligt war neben den Feuerwehren die Johanniter-Unfall-Hilfe . Alles lief reibungslos und mit einer sehr guten Zusammenarbeit. red