Fachtheorie, Fachrechnen sowie eine intensive praktische Prüfung: Das alles war Teil des Bundesleistungswettbewerbs im Brauer- und Mälzer-Handwerk, der vergangene Woche bei der Brauerei Rittmayer in Hallerndorf stattfand.

Für den Wettbewerb 2021 hatten sich vier Teilnehmer qualifiziert: Clemens Jägermann, Aalener Löwenbrauerei (Landessieger Baden-Württemberg), Julian Dirnhofer, Schwindbräu (Landessieger Bayern), Marie-Christine Winter, Brauerei Gebr. Sünner (Landessiegerin Nordrhein-Westfalen) und Philipp Nitsche, Stadtbrauerei Wittichenau (Landessieger Sachsen).

Dabei handelte es sich um die jahrgangsbesten handwerklichen Brauer-Azubis des Ausbildungsjahres 2020/2021 im jeweiligen Bundesland.

In einer mehrstündigen Prüfung wurde nicht nur das theoretische Fachwissen der Teilnehmer von einer unabhängigen Fachjury geprüft, sondern auch die praktischen Aspekte des Brauer und Mälzer-Handwerks. Alle vier Teilnehmer absolvierten die anspruchsvollen Aufgaben erfolgreich und stellten einmal mehr ihr Können unter Beweis.

Am Ende konnte Julian Dirnhofer den Wettbewerb für sich entscheiden. Er wurde mit dem Titel Bundessieger 2021 ausgezeichnet und ist somit bester handwerklicher „Nachwuchsbrauer“ Deutschlands.

Veranstaltet wird der Bundesleistungswettbewerb vom Verband Private Brauereien Bayern, dem Landesinnungsverband für das Brauerhandwerk in Bayern, in Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern . red