Mit einer sehr guten Beteiligung von rund 550 Wanderfreunden aller Altersgruppen schlossen die Heroldsbacher Naturfreunde ihre 52. Volkswanderung ab. Die Wanderung stand unter dem Motto „Rund um die Altenburg“.
Die Schirmherrschaft hatte Marc Bögelein (Geschäftsführer der Bögelein OHG) übernommen. Nachdem sich die Wanderer am Kuratenhaus einen Startzettel erworben hatten, machten sie sich bei bestem Wanderwetter auf die circa acht Kilometer lange Strecke.
Der Weg führte zunächst auf der Pfarrer-Gailer-Straße und entlang der Wimmelbacher Straße Richtung Wimmelbach. Kurz vor dem Ort verließ man den Radweg und wanderte auf einer Forststraße durch den im frischen Grün stehenden Wald hinauf zum Wasserhochbehälter der Gemeinde Heroldsbach . Hier befindet sich das Flurgebiet Altenburg, das zum Motto der Wanderung auserkoren wurde.
Der Altenburg sagt man nach (obwohl sie keine Burg ist), dass die gefundene Wehranlage von dem Stamm der Kelten in der Zeit 500 bis 15 v. Christus für sie eine sichere Zuflucht in Höhenburgen war. Weiter ging’s bis an den Ortsrand von Oesdorf und dann durch die „Alten Gärten“ – heute im Volksmund „Brenner“ genannt – hinunter nach Poppendorf.
Am Sport- und Freizeitplatz in Poppendorf war zur Stärkung der Wanderer die Verpflegungsstelle aufgebaut. Hier begrüßte der Vorsitzende Edgar Büttner die in großer Zahl anwesenden Wanderer und den Schirmherrn. Marc Bögelein zeigte sich erfreut über die sehr rege Teilnahme auch der vielen Kinder und Jugendlichen. Er überreichte dem Vorsitzenden Büttner eine Spende zur Unterstützung der Jugend- und Projektarbeit.
Büttner bedankte sich für die Übernahme der Schirmherrschaft mit einem handgearbeiteten Salzglasur-Bierkrug mit graviertem Deckel beim Schirmherrn. Zur Unterhaltung der Wanderer spielten an der Verpflegungsstelle die „Hirtenbachmusikanten“ auf.
Nach dieser willkommenen Erholungspause ging’s für die Wanderer auf dem Radweg entlang der alten Bahnstrecke wieder zurück zum Ausgangspunkt, dem Kuratenhaus in Heroldsbach . Wer die Wanderstrecke mit allen Kontrollstempeln bewältigt hatte, erhielt im Ziel eine schön gestaltete Urkunde, welche den Vogel des Jahres, den Hausrotschwanz, und die Blume des Jahres, das Sumpf-Blutauge, zeigte, ausgehändigt.