Noch liegt kein Förderbescheid oder vorzeitige Baufreigabe seitens des Landesamtes für Denkmalschutz bezüglich der Jörgentorsanierung vor. Das sagte Bürgermeister Michael Kastl (CSU) bei der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses auf eine Anfrage von Norbert Schreiner (Forum Aktiv), der wissen wollte, wann es den losgeht mit der Sanierung.

In dieser Woche gebe es ein Abstimmungsgespräch zwischen den Mitarbeitern der beauftragten Büros Federlein Architekten und Schlicht Lamprecht Architekten, so Michael Kastl. "Sie stehen Gewehr bei Fuß", sagte er.

Das Landesamt für Denkmalpflege hatte angeregt, die Stadt solle doch eine Nachnutzung für das Jörgentor suchen, um so in den Genuss der Städtebauförderung zu kommen. Der Stadtrat hatte inzwischen aber entschieden, das Jörgentor einfach zu sanieren, damit es die nächsten Jahre wieder hält. So muss die Kommune den Großteil der Kosten allerdings selbst zahlen. Von den 660 000 Euro sind um die 50 000 Euro aus verschiedenen Fördertöpfen in Aussicht gestellt worden. Das Landesamt für Denkmalpflege muss trotzdem erst die vorzeitige Baufreigabe erteilen. "Wir haken da mal nach, schließlich ist hier Gefahr in Verzug", so der Bürgermeister.