Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2020 im Regierungsbezirk Unterfranken zur Förderung von Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen in freier Trägerschaft Ausgabemittel von 634 809 Euro und in kommunaler Trägerschaft in Höhe von 229 716 Euro, insgesamt 864 525 Euro, bewilligt, so eine Pressemitteilung der Regierung.

Darunter sind auch die hiesigen Zuwendungsempfänger in freier Trägerschaft: der Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen e.V. (44 919 Euro) und der Caritasverband für den Landkreis Rhön-Grabfeld e.V. (44 919 Euro). Zuwendungsempfänger in kommunaler Trägerschaft sind die Stadt Schweinfurt (99 494 Euro), Landkreis Main-Spessart (79 836 Euro), Stadt Würzburg (50 386 Euro).

Der Freistaat Bayern unterstützt mit diesem Förderprogramm die Landkreise und kreisfreien Städte, die im Zusammenwirken mit den freien Trägern der Jugendhilfe Beratungsstellen für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien in ausreichendem und bedarfsgerechtem Umfang vorhalten.

Die Mittel stammen aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Erziehungsberatungsstellen sind Teil der örtlichen psychosozialen Grundversorgung und der Krisenhilfe für junge Menschen und Familien. Eltern, sonstigen Erziehungsberechtigten, Familien und jungen Menschen werden Beratung sowie pädagogische und damit verbundene therapeutische Leistungen angeboten. Die Hilfe verfolgt das Ziel zur Lösung persönlicher und intrafamiliärer Probleme sowie solcher des sozialen Umfeldes. Die Ratsuchenden sollen bei der eigenständigen Wahrnehmung von Erziehungsaufgaben und beim (Wieder-)Aufbau förderlicher Sozialisations- und Erziehungsbedingungen unterstützt werden. Leistungsinhalte dieser Beratungsstellen sind unter anderem: Förderung, Verbesserung, Stabilisierung der Entwicklung und sozialen Integration von jungen Menschen auch mit besonderen Schwierigkeiten oder belastenden Erlebnissen. red