Insgesamt 10 000 Euro hat die Dr.-Schneider-Unternehmensgruppe gestern an Neuseser Vereine und für die Sanierung der Turnhalle gespendet. Die beiden Gesellschafterinnen, Sylvia Schmitt und Annett Schneider, erklärten, für sie sei es eine "Herzensangelegenheit", die Vereine zu unterstützen. Denn sie trügen zum kulturellen Leben einer Gemeinde bei.


Vereine als Motor eines Dorfs

Annett Schneider wies darauf hin, dass die Unternehmensgruppe ihrer Familie in Neuses ihren Sitz habe und nicht zuletzt deshalb wolle man diesen Stadtteil und auch die Region unterstützen. Geschäftsführer Wilhelm Wirth ergänzte, dass ein Dorf von einem Wirtshaus und von Vereinen lebe. Er freute sich zudem, dass mit dieser Unterstützung die Technik in der Turnhalle dem aktuellen Stand angepasst werden kann.


Hälfte für Sanierung der Turnhalle

"Ich konnte es nicht glauben", freute sich Stadtrat und Vorsitzender des Vereins für Kulturpflege Winfried Lebok (CSU). Damit meinte er ein Schreiben, in dem eine Spende in Höhe 10 000 Euro mitgeteilt wurde. "Wir wissen, was wir an Ihnen haben", dankte er den Spendern.
Lebok bedankte sich auch für die Standorttreue und versprach, in seiner Funktion als Stadtrat auch weiterhin das Gespräch mit der Unternehmensführung zu suchen. Für ihn und auch für seinen Kollegen Michael Zwingmann (FW) stehe außer Zweifel, dass ein kommunales Gremium ihre Unternehmen so weit wie möglich unterstützen müsse.
Über eine Spende freuten sich im Einzelnen: Winfried Lebok für die Sanierung und Instandhaltung der Turnhalle (5000), Lothar Steinke vom SV Neuses (1300 Euro). Eberhard Dunst von der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Gruppe Kronach, erhält 250 Euro, Wolfgang Weidner von der Sportgemeinschaft Neuses 2400 Euro, Hans Schrepfer von der Theatergruppe Neuses 650 Euro und Markus Hummel vom Musikverein Flößerkapelle Kronach Neuses bekommt 400 Euro. red